Geführte E5 Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Meran
Die Alpenüberquerung Oberstdorf–Meran: das Original seit 1976
1976 hat die Bergschule Oberallgäu eine gut begehbare Route von Oberstdorf über die Alpen nach Meran ausgekundschaftet und ihr den Namen „Alpenüberquerung Oberstdorf–Meran“ gegeben. Sie verläuft größtenteils auf dem Fernwanderweg E5, der seit 1971 markiert ist, und auf Wegen, die es teils seit über 100 Jahren gibt. Fast zehn Jahre lang gab es die Tour nur bei uns, bevor andere sie übernommen haben. Seitdem entwickeln wir sie jedes Jahr weiter.
Was unsere Route ausmacht
Bei uns startet die Tour wirklich in Oberstdorf, nicht im Kleinwalsertal, und endet in Meran bzw. Algund, nicht im Vinschgau. In sechs Wandertagen geht es durch die Blumenwiesen des Allgäus, das Lechtal, die Schluchten und Felssteige des Pitztals und die Gletscherwelt der Ötztaler Alpen bis ins sonnige Südtirol. Ab dem Rettenbachjoch verlassen wir den markierten E5 und wandern auf dem Panoramaweg nach Vent. Für viele unserer Gäste ist das der schönste Abschnitt der ganzen Woche. Bei guten Bedingungen ist am letzten Tag ein Abstecher zur Ötzi-Fundstelle auf 3.210 m möglich.
Für wen die Tour geeignet ist
Sie brauchen gute Kondition, Trittsicherheit und Ausdauer. Die Route verläuft fast komplett auf ausgebauten Bergwegen. Damit Sie leicht unterwegs sind, fährt Ihr Rucksack auf den Hüttenaufstiegen mit der Materialseilbahn, in Zams können Sie eventuell übriges Gepäck deponieren, und ein Gepäckstück wartet direkt in Meran auf Sie. Auf dieser klassischen Tour verzichten wir bewusst auf einen täglichen Koffertransport: Bei einem Wettersturz muss Ihre Ausrüstung immer greifbar sein. Wer lieber mit Hotelkomfort und täglichem Gepäcktransport unterwegs ist, findet das bei unserer Komfort-Alpenüberquerung.
Anreise und Parken in Oberstdorf
Oberstdorf erreichen Sie gut mit dem Zug, der Treffpunkt liegt direkt am Bahnhof. Mit dem Auto parken Sie auf dem großen Parkplatz am Ortseingang oder in der Tiefgarage im Eislaufzentrum. Nach der Tour bringt Sie unser Reisebus von Meran zurück nach Oberstdorf, Ankunft meist gegen 14 Uhr.
Unser Tipp:
Egal, bei wem Sie buchen: Achten Sie darauf, dass die Etappen über die Kemptner und die Memminger Hütte Teil Ihrer Alpenüberquerung sind. Sie gehören zu den eindrucksvollsten der ganzen Tour.
E5 Alpenüberquerung Oberstdorf–Meran auf einen Blick
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Dauer
7 Tage / 6 Wandertage
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Wanderstrecke
77 KM
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Aufstieg
ca. 5.150 HM
-
Abstieg
6800 HM
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Übernachtungen
Berghütten / Gasthof / Hotel
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Führung
geführte Alpenüberquerung mit Bergführer
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Gepäck
Gepäckstücktransport direkt nach Meran + Gepäckdepot in Zams + Rucksacktransport auf ausgewählten Hüttenanstiegen
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Rückreise
organisierte Rückfahrt mit dem Reisebus von Meran nach Oberstdorf inklusive
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Route
Oberstdorf – Kemptner Hütte – Memminger Hütte – Zams – Pitztal – Braunschweiger Hütte – Vent – Martin-Busch-Hütte – Similaun – Meran
Schnellnavigation zur E5 Alpenüberquerung
- Kurzbeschreibung der Alpenüberquerung
- Programm und Routenverlauf der Tour über die Alpen
- Gehzeiten, Höhenmeter und Streckenangaben
- Im Reisepreis enthaltene Leistungen
- Reisepreis ab € 1195,-
- Termine 2027
- E5 Alpenüberquerung buchen
- Anspruch der Tour
- Übernachten in Oberstdorf
- Vorbereitung für die Alpenüberquerung
- Warum mit der Bergschule Oberallgäu?
- Rabatte für Gruppen und Familien
- Detailausschreibung als PDF
- Bergschuh und Ausrüstungscheck
- Häufige Fragen zur Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Meran
Für alle Teilnehmer: das Original-Stirnband
Am Treffpunkt erhalten alle Teilnehmerinnen kostenlos das Original Markenstirnband „Alpenüberquerung E5“ im Wert von € 20,-. Das Stirnband ist auch separat in unserem Onlineshop erhältlich.
1. Tag: Oberstdorf – Spielmannsau – Kemptner Hütte (1.845 m)
Treffpunkt ist um 11:30 Uhr am Brunnen des Wilden Männle vor dem Bahnhof in Oberstdorf. Dort lernen Sie Ihren Bergführer und die Gruppe kennen und geben Ihr Gepäckstück für das Hotel in Meran ab. Mit dem Kleinbus fahren wir rund 8 km durch das Trettachtal bis zur Spielmannsau, wo die Wanderung beginnt. Durch den Sperrbachtobel steigen wir zur Kemptner Hütte auf 1.845 m auf. Sie ist die größte Schutzhütte der Allgäuer Alpen und unser erstes Quartier.
3 Std. Gehzeit / 6 KM Strecke / 850 HM Aufstieg
Die Entfernungen, Höhenmeter und durchschnittlichen Gehzeiten (reine Wanderzeit in Bewegung, die wir als Durchschnitt von verschiedenen Touren ermittelt haben) finden Sie jeweils in der Tabelle unter den Tagesbeschreibungen. HM = Höhenmeter.
2. Tag: Kemptner Hütte – Holzgau – Memminger Hütte (2.242 m)
Nach etwa einer halben Stunde Aufstieg erreichen wir das Mädelejoch (1.975 m), die Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Danach geht es rund zwei Stunden durch das Höhenbachtal hinunter nach Holzgau im Lechtal (1.070 m). Der klassische E5 führt durch die Höhenbachschlucht vorbei an den Simms-Wasserfällen. Wer mag, nimmt stattdessen die rund 200 m lange Hängebrücke, die in 110 m Höhe über die Schlucht führt. Sie wurde 2011 als Ausflugsziel gebaut und gehört nicht zur Originalroute. In Holzgau machen wir Mittagspause in einem Gasthof.
Anschließend fahren wir mit dem Kleinbus 13 km nach Madau (1.400 m) und steigen in etwa zwei Stunden zur Memminger Hütte (2.242 m) auf. Wer am Abend noch Lust hat, besteigt den Seekogel (2.412 m), den Hausberg der Memminger Hütte.
5 Std. Gehzeit / 11 KM Strecke / 930 HM Aufstieg / 870 HM Abstieg
3. Tag: Memminger Hütte – Seescharte – Zams (780 m)
Nach rund einer Stunde Aufstieg erreichen wir die Seescharte (2.600 m), den höchsten Punkt des Tages. Danach beginnt der lange Abstieg: In etwa fünf Stunden geht es durch das Zammer Loch und das Lochbachtal hinunter nach Zams (780 m) bei Landeck im Inntal. Wir übernachten im denkmalgeschützten Gasthof Gemse oder seiner Dependance, wo Sie Tiroler Küche von Sternekoch Seppl Haueis erwartet. In Zams können Sie eventuell Kleidung und Ausrüstung, die Sie nicht mehr brauchen, in der Regel deponieren und auf der Rückfahrt wieder mitnehmen.
6 Std. Gehzeit / 14 KM Strecke / 500 HM Aufstieg / 1800 HM Abstieg
4. Tag: Zams - Braunschweiger Hütte (2760 m)
Mit der Venetbahn fahren wir von Zams hinauf zum Krahberg (2.208 m). Von dort wandern wir auf dem aussichtsreichen Höhenweg über die Goglesalm, die Galfunalm und die Larcheralm und steigen anschließend nach Wenns im Pitztal (rund 1.000 m) ab. Ein Taxibus bringt uns rund 30 km durch das Pitztal bis nach Mittelberg (1.700 m), der hintersten Siedlung des Tals. Am Nachmittag folgt der etwa dreistündige Aufstieg zur Braunschweiger Hütte (2.760 m). Sie ist die höchstgelegene Unterkunft der ganzen Tour und liegt mitten in der Gletscherwelt der Ötztaler Alpen, mit Blick auf die Wildspitze, den höchsten Berg Tirols.
6 Std. Gehzeit / 15 KM Strecke / 1150 HM Aufstieg / 1150 HM Abstieg
5. Tag: Braunschweiger Hütte – Pitztaler Jöchl – Vent – Martin-Busch-Hütte (2.500 m)
Von der Braunschweiger Hütte steigen wir zunächst zum Pitztaler Jöchl oder Rettenbachjoch auf rund 3.000 Meter auf. Damit erreichen wir einen der höchsten Punkte unserer Alpenüberquerung. Anschließend führt der Weg hinab in das Gletscherskigebiet von Sölden.
Hier verlassen wir den markierten E5 und folgen unserer bewährten Route durch die hochalpine Landschaft der Ötztaler Alpen. Nach einer kurzen Busfahrt durch den Gletschertunnel zum Tiefenbachgletscher wandern wir auf einem eindrucksvollen Panoramaweg hoch über dem Venter Tal bis nach Vent auf 1.900 Metern.
Nach einer ausgiebigen Mittagspause in Vent folgt am Nachmittag der rund zweistündige Aufstieg durch das Niedertal zur Martin-Busch-Hütte auf 2.500 Metern. Hier verbringen wir die letzte Hüttenübernachtung unserer E5 Alpenüberquerung, bevor wir am nächsten Tag über das Similaunjoch nach Südtirol gelangen.
8 Std. Gehzeit / 21 KM Strecke / 1120 HM Aufstieg / 1580 HM Abstieg
6. Tag: Martin-Busch-Hütte - Similaunhütte (3030 m) - Option Ötzifundstelle (3210 m) - Vernagt - Meran (325 m)
Von der Martin-Busch-Hütte steigen wir in etwa zwei Stunden zur Similaunhütte (3.014 m) auf. Sie liegt direkt an der Grenze zwischen Österreich und Italien, am Fuß des Similaun (3.606 m). Bei guten Bedingungen steigen wir weiter zum Hauslabjoch auf und besuchen die Ötzi-Fundstelle (3.210 m). Am Nachmittag geht es in etwa zwei Stunden durch das Tisental hinunter zum Vernagt-Stausee in Südtirol. Mit dem Bus fahren wir weiter nach Meran bzw. Algund und kommen am Nachmittag im Hotel an. Jetzt bleibt Zeit für einen Bummel durch die Lauben von Meran oder einen Aperol Spritz am Hotelpool, bevor wir den Abend gemeinsam auf der Terrasse unter Palmen ausklingen lassen.
4 Std. Gehzeit / 10 KM Strecke / 600 HM Aufstieg / 1400 HM Abstieg
7. Tag: Meran – Rückfahrt nach Oberstdorf
Am letzten Tag bringt Sie unser Reisebus von Meran über den Reschenpass zurück nach Oberstdorf. Unterwegs nehmen wir in Zams das dort deponierte Gepäck wieder mit. Ankunft in Oberstdorf ist in der Regel zwischen 14 und 15 Uhr.
Gehzeiten, Strecken und Höhenmeter
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Gehzeit: |
Strecke: |
Aufstieg: |
Abstieg: |
|---|---|---|---|
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32 Std. |
77 KM |
5150 HM |
6800 HM |
Bewusst starten – entspannter über die Alpen
Die Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Meran zählt zu den beliebtesten Mehrtageswanderungen im Alpenraum. Besonders stark frequentiert ist die klassische Reisewoche von Sonntag bis Samstag. Das zeigt sich vor allem auf den Hütten und kann das Bergerlebnis deutlich beeinflussen.
Für unsere klassische Alpenüberquerung verzichten wir deshalb bewusst auf einen Start am Sonntag. Stattdessen beginnen unsere Touren samstags oder montags. So profitieren Sie auf vielen Etappen von einer angenehmeren Atmosphäre, ruhigeren Hütten und einem entspannteren Wandererlebnis.
Bei unserer Alpenüberquerung 50 Plus ist der Sonntag hingegen ein idealer Starttag. Aufgrund der angepassten Streckenführung ist diese Tour deutlich weniger von den üblichen Besucherströmen betroffen und kann auch sonntags angenehm und entspannt durchgeführt werden.
Im Reisepreis enthaltene Leistungen
7 x Führung und Betreuung durch einen erfahrenen Berg- oder Bergwanderführer
6 x Übernachtung mit Halbpension (Abendessen, Übernachtung, Frühstück) in Gasthöfen, Berghütten und Hotels
5 x Taxitransfers gemäß Tourprogramm
1 x Seilbahnauffahrt mit der Venetbahn oder Taxitransfer auf den Venet
1 x Reisebusfahrt von Meran nach Oberstdorf
4 x Rucksacktransport auf die Hüttenaufstiegen (sofern möglich): Kemptner-, Memminger-, Braunschweiger- und Martin Busch Hütte)
Optionale Gepäckaufbewahrung in Zams (für nicht mehr benötigtes Gepäck (Schmutzwäsche, etc.), Abholung bei Busrückreise)
1 x Transport eines zusätzlichen Gepäckstücks direkt von Oberstdorf nach Meran
1 x persönliche Bildbandbroschüre zur Alpenüberquerung
1 x persönlicher Alpenpass (auf dem Folgetouren der Alpenüberquerung erhalten Sie zusätzlich ansteigenden Rabatt)
1 x Minirucksack für Hüttenaufstiege (Wert: € 30,-)
1 x Original Marken E5 Funktionsstirnband (Wert: € 20,-)
DAV-Mitgliedschaft
Eine Mitgliedschaft im Deutschen Alpenverein ist für die Teilnahme an unserer Tour nicht erforderlich. Auf einzelnen Alpenvereinshütten können für Nichtmitglieder höhere Übernachtungsgebühren von ca. € 12,- anfallen. Aktuell fällt der Zuschlag auf der Kemptner-, Memminger- und Braunschweiger Hütte an. Eventuelle Zuschläge sind nicht im Reisepreis enthalten und werden direkt vor Ort auf der jeweiligen Hütte bezahlt. Die Höhe richtet sich nach den aktuell gültigen Hüttentarifen. Wer regelmäßig auf Alpenvereinshütten übernachtet, kann unabhängig von dieser Reise prüfen, ob sich eine Mitgliedschaft im Alpenverein für ihn lohnt.
Samstag - Freitag:
Programm Nr. 102Sa: 12.06. – 18.06.2027 - € 1225,-
Programm Nr. 103Sa: 19.06. – 25.06.2027 - € 1225,-
Programm Nr. 104Sa: 26.06. – 02.07.2027 - € 1225,-
Programm Nr. 105Sa: 03.07. – 09.07.2027 - € 1225,-
Programm Nr. 106Sa: 10.07. – 16.07.2027 - € 1225,-
Programm Nr. 107Sa: 17.07. – 23.07.2027 - € 1225,-
Programm Nr. 108Sa: 24.07. – 30.07.2027 - € 1225,-
Programm Nr. 109Sa: 31.07. – 06.08.2027 - € 1225,-
Programm Nr. 110Sa: 07.08. – 13.08.2027 - € 1225,-
Programm Nr. 111Sa: 14.08. – 20.08.2027 - € 1225,-
Programm Nr. 112Sa: 21.08. – 27.08.2027 - € 1225,-
Programm Nr. 113Sa: 28.08. – 03.09.2027 - € 1225,-
Programm Nr. 114Sa: 04.09. – 10.09.2027 - € 1225,-
Programm Nr. 115Sa: 11.09. – 17.09.2027 - € 1225,-
Montag - Sonntag:
Programm Nr. 103M: 21.06. – 27.06.2027 - € 1225,-
Programm Nr. 104M: 28.06. – 04.07.2027 - € 1225,-
Programm Nr. 106M: 12.07. – 18.07.2027 - € 1225,-
Programm Nr. 107M: 19.07. – 25.07.2027 - € 1225,-
Programm Nr. 108M: 26.07. – 01.08.2027 - € 1225,-
Programm Nr. 109M: 02.08. – 08.08.2027 - € 1225,-
Programm Nr. 110M: 09.08. – 15.08.2027 - € 1225,-
Programm Nr. 112M: 23.08. – 29.08.2027 - € 1225,-
Programm Nr. 113M: 30.08. – 05.09.2027 - € 1225,-
Programm Nr. 115M: 13.09. – 19.09.2027 - € 1225,-
→ Wunschtermin ausgebucht? Unsere Alternativen
Ihr Wunschtermine für die E5 Alpenüberquerung Oberstdorf–Meran ist bereits ausgebucht? Dann bieten wir Ihnen mehrere attraktive Alternativen auf ähnlichen oder angepassten Routen.
Besonders empfehlen wir unsere Alpenüberquerung: 50 Plus (8 Tage) mit etwas mehr Zeit zum Genießen sowie unsere Komfort Alpenüberquerung mit täglichem Gepäcktransport.
Darüber hinaus finden Sie bei uns diverse andere Wandertouren und weitere geführte Alpenüberquerungen für unterschiedliche Ansprüche und Tourenwünsche.
Original E5 Finisher-Shirt und Stirnband
Zu jeder Tour gehört auch das Original E5 Funktionsstirnband, das bereits im Reisepreis enthalten ist.
Nach erfolgreicher Alpenüberquerung ist außerdem unser E5 Finisher-Funktionsshirt in unserem Abschlusshotel in Meran/Algund sowie in unserem Webshop erhältlich.
Die klassische Tour richtet sich an aktive Bergwanderer mit guter Kondition und Trittsicherheit. Sie sollten bereits Erfahrung mit mehrstündigen Wanderungen auf alpinen Bergwegen haben und in der Lage sein, mehrere Wandertage hintereinander sicher zu bewältigen.
Die täglichen Gehzeiten liegen überwiegend zwischen 3 und 8 Stunden. Die längste Etappe umfasst rund 21 Kilometer, bis zu 1.150 Höhenmeter im Aufstieg und bis zu 1.800 Höhenmeter im Abstieg. Besonders die längeren Abstiege erfordern eine gute Kondition und belastbare Knie.
Die Route verläuft überwiegend auf gut begehbaren alpinen Berg- und Höhenwegen. Teilweise führen die Wege über steinige, schmale oder bei Nässe rutschige Passagen. Trittsicherheit ist deshalb erforderlich. Schwindelfreiheit oder Klettererfahrung wird für die klassische Route jedoch nicht vorausgesetzt.
Hochalpine Vorerfahrung ist nicht notwendig. Wer regelmäßig wandert, eine gute Grundlagenausdauer besitzt und sich auf unebenem Gelände sicher bewegt, kann die Tour mit entsprechender Vorbereitung gut bewältigen.
Wichtig ist weniger ein hohes Wandertempo als die Fähigkeit, über mehrere Stunden gleichmäßig und ausdauernd zu gehen und dies an mehreren Tagen hintereinander.
Kleine Gruppen und komfortabler Gepäckservice
Wir wandern in überschaubaren Gruppen mit maximal 12 Teilnehmern. Dadurch bleibt die Betreuung persönlich und der Bergführer kann gut auf die unterschiedlichen Bedürfnisse innerhalb der Gruppe eingehen.
Ein zusätzliches Gepäckstück wird für Sie direkt von Oberstdorf nach Meran transportiert. Außerdem besteht in Zams die Möglichkeit, nicht benötigte Kleidung oder Ausrüstung zwischenzulagern. Auf ausgewählten Hüttenanstiegen bieten wir – sofern die jeweilige Transportmöglichkeit verfügbar ist – zusätzlich einen Rucksacktransport an.
So können Sie sich auf den anspruchsvolleren Etappen auf das Wandern und das Bergerlebnis konzentrieren, ohne unnötig schweres Gepäck tragen zu müssen.
Treffpunkt in Oberstdorf
Treffpunkt ist am ersten Reisetag um 11:30 Uhr am Brunnen „Wilde Männle“ auf dem Bahnhofsvorplatz in Oberstdorf, direkt vor dem Haupteingang des Bahnhofs.
Bitte kommen Sie rechtzeitig zum Treffpunkt und planen Sie insbesondere bei der Anreise mit dem Auto oder der Bahn ausreichend Zeit für Parkplatzsuche beziehungsweise mögliche Zugverspätungen ein. Parken können Sie auf dem großen Parkplatz am Ortseingang oder in der Tiefgarage im Eislaufzentrum. Um 11:30 Uhr startet die Gruppe gemeinsam mit dem Bergführer zur ersten Etappe.
Am Treffpunkt können Sie außerdem Ihr zusätzliches Gepäckstück für den Transport direkt nach Meran abgeben.
Übernachten vor und nach der Tour
Wir empfehlen, bereits am Vortag am Startort anzureisen und dort zu übernachten. So starten Sie entspannt und ausgeruht in Ihre Tour. Auch eine zusätzliche Übernachtung nach der Tour bietet sich an, um Ihre Reise gemütlich ausklingen zu lassen.
Über unseren Booking.com Unterkunftslink finden Sie Hotels, Pensionen und günstigere Unterkünfte rund um den Start- und Zielort – viele davon auch für nur eine Nacht buchbar.
Optimal vorbereitet auf die E5 Alpenüberquerung
Eine gute Vorbereitung trägt wesentlich dazu bei, dass Sie Ihre E5 Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Meran entspannt und sicher genießen können. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Kondition und Bergerfahrung für die Tour ausreichen, empfehlen wir unsere Alpenüberquerung-Vorbereitungswochenenden. Gemeinsam mit einem erfahrenen Bergführer können Sie dabei Ihre persönliche Leistungsfähigkeit einschätzen und erhalten praktische Tipps zu Kondition, Trittsicherheit, Ausrüstung, Rucksack und Tourenablauf.
Für Teilnehmer mit längerer Anreise bieten wir alternativ unser Online-Seminar zur Vorbereitung auf die Alpenüberquerung an. Dort werden die wichtigsten Fragen zu Kondition, Ausrüstung, Bergschuhen, Gepäck, Hütten und dem Ablauf einer Alpenüberquerung ausführlich behandelt.
Zusätzlich empfehlen wir auch unsere DVD`s, wo Sie die Tour in Reality sehen und einschätzen können.
Parken während der Tour: Oberstdorf oder Sonthofen
In Oberstdorf können Sie Ihr Auto während der Tour auf dem großen Parkplatz am Ortseingang oder in der Tiefgarage im Eislaufzentrum abstellen. Eine Alternative ist Sonthofen: Dort gibt es Parkmöglichkeiten unter anderem am Bahnhof und in der Marktanger-Tiefgarage. Von Sonthofen fahren regelmäßig Züge nach Oberstdorf, die Fahrt dauert etwa 20 Minuten. Planen Sie für Parkplatzsuche, Fußweg und Zugfahrt ausreichend Zeit ein.
→ Weitere Informationen zu den Parkmöglichkeiten in Sonthofen
Vergleichen Sie unsere Alpenüberquerungen
Den direkten Vergleich der Alpenüberquerungen, die wir für Sie anbieten, finden Sie auf der Übersicht aller Alpenüberquerungen.
Warum mit der Bergschule Oberallgäu
Die Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Meran ist für uns nicht einfach eine Tour unter vielen. Die Bergschule Oberallgäu hat diese durchgehende Route bereits 1976 aus bestehenden Wegen, Hütten, Etappenorten und Transfers entwickelt und führt seitdem Gäste über die Alpen.
Mehr als fünf Jahrzehnte Erfahrung auf dieser Strecke ermöglichen uns eine Organisation, die weit über die reine Führung der Gruppe hinausgeht. Bewährte Hütten und Unterkünfte, ausgewählte Gepäckservices, organisierte Transfers und erfahrene Bergführer sorgen dafür, dass Sie sich auf das eigentliche Erlebnis konzentrieren können: zu Fuß von Oberstdorf über die Alpen bis nach Meran.
Das Original seit 1976: Sie buchen die klassische Alpenüberquerung Oberstdorf–Meran direkt bei der Bergschule, die diese Route entwickelt und als geführte Tour etabliert hat. Mit uns haben Sie Heimvorteil!
Sie wandern ab Oberstdorf auf der bekannten und schönsten Originalstrecke - und nicht z.B. ab dem Kleinwalsertal über weniger attraktive AlternativroutenAusgezeichnet: Für besondere Verdienste im Tourismus erhielt Udo Zehetleitner für die Bergschule Oberallgäu den Tiroler Adlerorden in Silber, eine der höchsten Auszeichnungen des Landes Tirol.
Über 3.100 Kundenbewertungen: Was unsere Gäste über ihre Touren sagen, lesen Sie bei Proven Expert.
Professionalität ist unsere Basis – jahrzehntelange Erfahrung und die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Touren unser Anspruch.
Qualifizierte und erfahrene Berg- und Bergwanderführer begleiten unsere Gruppen. Neben der sicheren Führung verfügen sie über umfangreiche Kenntnisse der Region, ihrer Natur, Geschichte und Kultur. Da können Sie ganz sicher sein !
Kleingruppen von ca. 12 Personen damit Sie Ihre Alpenüberquerung maximal genießen können.
Rucksacktransport auf allen Hüttenanstiegen, soweit die Hütten über Transportmöglichkeit verfügen
Gepäckstücktransport direkt nach Meran
Gepäcklagerservice in Zams: nicht mehr benötigte Kleidung und Utensilien können Sie bis zur Heimreise deponieren
Übernachtung auf der Kemptner Hütte und Memminger Hütte: als langjähriger Partner sind unsere Quartiere gesichert. Wir brauchen daher nicht auf Notvarianten ausweichen
Komfortstop im Gasthaus in Zams: erleben Sie Tiroler Kultur im denkmalgeschützten Gasthof Gemse in Zams und lassen es sich beim bekannten Sternekoch Seppl Haueis schmecken.
3-Gänge-Menüs auf allen unseren Hütten und Hotels
Abstecher Ötzifundstelle: durch unsere Übernachtung auf der Martin Busch Hütte, haben wir für diesen Abstecher Zeit und sind frühzeitig in Meran
Abschluss mit Stil in Meran: bei uns endet die Tour in Meran/Algund in einem Hotel. Sie haben Zeit, die südliche Kultur in Meran zu erleben und genießen.
Mini Rucksack: Unsere Minirucksäcke mit Alpenüberquerungslogo, die jeder Teilnehmer bei Tourstart von uns erhält, sind mittlerweile Deutschlandweit bei diversen Aktivitäten verbreitet. Hier erkennen Sie echte Alpenüberquerer
Bildbandbroschüre: Damit Ihre Tour lange in Erinnerung bleibt, erhält jeder Teilnehmer eine persönliche Bildbandbroschüre in Meran überreicht.
Komfortable Reisebusse
Erfahrungen unserer Gäste
Wie erleben unsere Teilnehmer die Tour? Hier finden Sie einige aktuelle Stimmen von Gästen, die gemeinsam mit der Bergschule Oberallgäu die Alpen überquert haben.
„Die gesamte Tour („E5 – das Original“) war einzigartig.“
★★★★★ 5,0 von 5
Besonders hervorgehoben wird die professionelle und persönliche Betreuung durch unsere Bergwanderführer sowie der gute Zusammenhalt innerhalb der Gruppe.
C. · ProvenExpert · August 2026
„Unbezahlbar und unvergesslich!“
★★★★★ 5,0 von 5
Die professionelle Begleitung durch den Bergführer und das gesamte Erlebnis der Alpenüberquerung machten die Tour für diesen Gast zu einem ganz besonderen Erlebnis.
S. · ProvenExpert · August 2026
„100 % Erlebnis, wie versprochen.“
★★★★★ 5,0 von 5
Besonders positiv bewertet wurden die Erfahrung des Bergführers, sein Gespür für die unterschiedlichen Leistungsniveaus innerhalb der Gruppe und die sichere Begleitung während der Tour.
Silvia M. · ProvenExpert · August 2026
Ermäßigungen für Familien und Gruppen
Bei uns sind Familien und Gruppen willkommen
Bitte beachten sie unsere speziellen Vergünstigungen
Die Tour in "Reality" auf DVD...
Sie möchten vor der Buchung einen noch besseren Eindruck davon bekommen, was Sie auf der Tour nach Meran erwartet?
Eine unserer Gruppen wurde während der gesamten Alpenüberquerung von einem Filmteam begleitet. Die Reportage zeigt authentische Eindrücke von den Etappen, Hütten, Landschaften und dem gemeinsamen Tourenerlebnis.
Zusätzlich finden Sie hier einen Trailer sowie einen Filmclip eines Teilnehmers. Die vollständige Reportage ist auch als DVD erhältlich
Hier geht`s zur DVD Auswahl...
Häufige Fragen zur Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Meran
Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen zur geführten Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Meran – von Rucksacktransport und Gepäckservice über Kondition und Ausrüstung bis zu Tourenverlauf, Sicherheit und Rückreise.
Rucksack und Gepäckservice
Auf ausgewählten, besonders anstrengenden Hüttenaufstiegen kann Ihr großer Tourenrucksack – sofern die technischen und wetterbedingten Voraussetzungen erfüllt sind – mit der Materialseilbahn zur Hütte transportiert werden.
Während des Aufstiegs tragen Sie einen leichten Tagesrucksack. Darin befinden sich alle Dinge, die Sie unterwegs benötigen, beispielsweise Regenbekleidung, warme Kleidung, Getränke, Verpflegung und persönliche Medikamente.
Auf den übrigen Etappen tragen Sie Ihren Tourenrucksack selbst. Dadurch bleibt die Reise eine echte Alpenüberquerung, wird aber an den anstrengendsten Stellen spürbar erleichtert.
Beim Rucksacktransport wird Ihr Tourenrucksack auf ausgewählten Hüttenaufstiegen mit der Materialseilbahn zur Unterkunft gebracht. Ihre Tages- und Sicherheitsausrüstung tragen Sie weiterhin selbst.
Beim Gepäcktransport nach Meran geben Sie am Treffpunkt in Oberstdorf ein kleines zusätzliches Gepäckstück ab. Dieses wird direkt zu Ihrem Hotel in Meran beziehungsweise Algund transportiert und steht Ihnen dort bei der Ankunft zur Verfügung.
Am Treffpunkt in Oberstdorf können Sie ein kleines Gepäckstück mit frischer Kleidung, Schuhen und persönlichen Dingen für den Aufenthalt in Meran abgeben.
Das Gepäckstück wird direkt zu Ihrem Hotel transportiert. Während der Wanderwoche können Sie nicht darauf zugreifen. Da Sie nur eine Nacht in Meran beziehungsweise Algund verbringen, sollte das Gepäck entsprechend kompakt sein.
Bei der klassischen Alpenüberquerung bieten wir bewusst keinen vollständigen täglichen Koffertransport von Hütte zu Hütte an. Im Hochgebirge müssen wichtige Ausrüstungsgegenstände wie Regenbekleidung, warme Kleidung und persönliche Medikamente jederzeit erreichbar sein.
Außerdem können Materialseilbahnen oder Transporte wegen des Wetters oder technischer Probleme kurzfristig ausfallen. Sie sollten deshalb grundsätzlich in der Lage sein, Ihren eigenen Rucksack zu tragen.
Unser bewährtes Konzept kombiniert einen leicht gepackten Tourenrucksack mit dem Gepäcktransport nach Meran, dem Gepäckdepot in Zams und dem Rucksacktransport auf ausgewählten Hüttenaufstiegen.
Wer besonderen Wert auf Hotelübernachtungen und einen weitergehenden Gepäckservice legt, findet bei unserer Komfort-Alpenüberquerung eine passende Alternative. Die enthaltenen Leistungen können Sie der jeweiligen Tourbeschreibung entnehmen.
Der Rucksack sollte so leicht wie möglich und nur so schwer wie nötig sein. Viele Teilnehmer nehmen mehr Kleidung und Ausrüstung mit, als sie tatsächlich benötigen.
Orientieren Sie sich an unserer Packliste und testen Sie den vollständig gepackten Rucksack bereits vor der Tour. Durch den Gepäcktransport nach Meran und das Depot in Zams können Sie zusätzliches Gewicht vermeiden.
Originalroute und Tourenverlauf
Einzelne Wanderwege und die Bezeichnung E5 bestanden bereits zuvor. Die Bergschule Oberallgäu entwickelte jedoch 1976 aus bestehenden Wegen, Hütten, Etappenorten und Transfers eine durchgehende, für Bergwanderer attraktive Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Meran.
Dabei war nicht entscheidend, ausschließlich einer bestimmten Wegemarkierung zu folgen. Ziel war eine abwechslungsreiche und gut organisierbare Route mit den landschaftlich schönsten Abschnitten zwischen dem Allgäu und Südtirol.
Diese geführte Tour wurde von uns als Alpenüberquerung Oberstdorf–Meran angeboten und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Bei uns buchen Sie die Originaltour direkt beim Wegbereiter und Erstanbieter.
Unsere geführte E5 Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Meran umfasst rund 77 Kilometer Wanderstrecke. Dabei werden etwa 5.150 Höhenmeter im Aufstieg und 6.800 Höhenmeter im Abstieg zurückgelegt.
Nicht attraktive Tal-, Straßen- und Verbindungsabschnitte werden teilweise mit Kleinbus, Taxi oder öffentlichen Verkehrsmitteln überbrückt. Dadurch konzentrieren sich die sechs Wandertage auf die landschaftlich besonders reizvollen Hochgebirgsetappen zwischen Oberstdorf und Meran.
Der Europäische Fernwanderweg E5 selbst ist wesentlich länger. Unsere Tour nutzt den bekannten Alpenabschnitt und kombiniert ihn teilweise mit bewährten Routenvarianten.
Jein. Große Teile unserer Originalroute verlaufen auf dem Europäischen Fernwanderweg E5. An einigen Stellen weichen wir jedoch bewusst von der offiziellen E5-Markierung ab.
Diese Abweichungen ermöglichen landschaftlich attraktivere Wege, eine bessere Einteilung der Etappen oder einen insgesamt sinnvolleren Tourenverlauf. Unser Ziel ist nicht, ausschließlich einer Markierung zu folgen, sondern Ihnen eine besonders eindrucksvolle Alpenüberquerung zu bieten.
Die Originalroute beginnt in Oberstdorf im Allgäu. Die erste Wanderetappe führt über die Spielmannsau und den Sperrbachtobel zur Kemptner Hütte.
Anschließend verläuft die Tour unter anderem über die Memminger Hütte, Zams, das Pitztal, die Braunschweiger Hütte, Vent und die Similaunhütte. Das Ziel ist Meran beziehungsweise Algund in Südtirol.
Achten Sie beim Vergleich unterschiedlicher Angebote darauf, ob die Tour tatsächlich in Oberstdorf beginnt, über die Kemptner und Memminger Hütte verläuft und in Meran/Algund endet.
Grundsätzlich kann die Alpenüberquerung auch in umgekehrter Richtung gewandert werden. Wir bieten unsere Originaltour jedoch bewusst von Nord nach Süd an.
In dieser Richtung lassen sich die Tagesetappen harmonischer einteilen. Gleichzeitig erleben Sie den landschaftlichen Übergang besonders intensiv: von den grünen Allgäuer Alpen über die hochalpine Gletscherwelt bis zum mediterranen Klima Südtirols.
Der Abschluss unter Palmen in Meran ist für viele Gäste einer der schönsten Momente der gesamten Reise.
Nein. Die Hängebrücke über die Höhenbachschlucht ist eine freiwillige Variante und muss nicht überquert werden.
Wer nicht schwindelfrei ist oder lieber auf der klassischen Route bleibt, wandert durch das Höhenbachtal und vorbei am Simmswasserfall nach Holzgau. Bei geeigneten Bedingungen kann die Hängebrücke als zusätzliches Erlebnis in die Etappe eingebaut werden.
Die Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Meran zählt zu den beliebtesten Mehrtageswanderungen im Alpenraum. Besonders viele Gruppen beginnen ihre Tour am Sonntag. Dadurch sind Wege und Hütten in der Reisewoche von Sonntag bis Samstag deutlich stärker frequentiert.
Unsere klassischen Touren beginnen daher bewusst am Samstag oder Montag. So profitieren Sie auf vielen Etappen von einer angenehmeren Hüttenatmosphäre und einem entspannteren Wandererlebnis.
Bei der Alpenüberquerung 50 Plus eignet sich der Sonntag hingegen gut als Starttag. Durch den angepassten Tourenverlauf ist diese Variante weniger von den üblichen Besucherströmen betroffen.
Kondition und persönliche Voraussetzungen
Für die klassische Alpenüberquerung benötigen Sie eine gute Grundlagenausdauer, Gesundheit und Trittsicherheit. Sie sollten in der Lage sein, an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen mehrere Stunden mit einem Rucksack auf alpinen Bergwegen zu wandern.
Zur Vorbereitung empfehlen wir regelmäßige Wanderungen mit längeren Auf- und Abstiegen. Unternehmen Sie vor der Reise einige mehrstündige Testtouren mit Ihrem vollständig gepackten Rucksack.
Entscheidend ist nicht ein besonders hohes Tempo, sondern die Fähigkeit, über mehrere Stunden gleichmäßig und ausdauernd zu gehen.
Die klassische Alpenüberquerung kann auch ohne hochalpine Vorerfahrung bewältigt werden, wenn Sie regelmäßig wandern, eine gute Kondition besitzen und auf unebenen Bergwegen sicher unterwegs sind.
Für vollständig untrainierte Personen oder Gäste ohne Erfahrung mit mehrstündigen Bergwanderungen ist die Tour nicht geeignet. In diesem Fall empfehlen wir zunächst leichtere Bergtouren oder ein gezieltes Vorbereitungsprogramm.
Eine ausgeprägte Schwindelfreiheit ist für die klassische Route nicht erforderlich. Die Tour verläuft überwiegend auf ausgebauten alpinen Berg- und Höhenwegen und beinhaltet keine extrem ausgesetzten Kletterpassagen.
Da Sie sich dennoch im Hochgebirge bewegen, sollten Sie nicht unter starker Höhenangst leiden. Trittsicherheit und ein sicheres Gehen auf steinigen und unebenen Wegen sind notwendig.
Sie benötigen eingelaufene, knöchelhohe Bergschuhe mit stabiler Sohle und gutem Profil. Die Schuhe müssen auf steinigen, nassen und gegebenenfalls verschneiten Wegen sicheren Halt bieten.
Tragen Sie neue Bergschuhe vor der Alpenüberquerung auf mehreren längeren Wanderungen ein. So lassen sich Druckstellen und Blasen während der Tour vermeiden.
Die Route erreicht Höhen von mehr als 3.000 Metern. Deshalb können auch im Sommer Altschneefelder oder kurzfristiger Neuschnee auftreten.
Gamaschen verhindern, dass Schnee von oben in die Bergschuhe gelangt. Sie werden nur selten benötigt, können bei entsprechenden Bedingungen aber hilfreich sein. Eine gute Berghose mit eng anliegendem Beinabschluss bietet häufig ebenfalls ausreichenden Schutz.
Ein Hüttenschlafsack ist ein leichter Schlafsack aus Baumwolle, Mikrofaser oder Seide. Er wird auf Berghütten aus hygienischen Gründen für Übernachtungen im Bett oder Matratzenlager benötigt.
Modelle aus Seide oder leichter Mikrofaser sind besonders praktisch, da sie ein kleines Packmaß und ein geringes Gewicht besitzen
Für wanderbegeisterte und bergerfahrene Kinder kann die Alpenüberquerung ungefähr ab zwölf Jahren geeignet sein.
Wichtiger als das genaue Alter sind Kondition, Wandererfahrung und die eigene Motivation des Kindes. Es sollte längere Touren mit Rucksack gewohnt sein und die Alpenüberquerung selbst unternehmen wollen.
Im Zweifel empfehlen wir, zunächst kürzere Mehrtagestouren auszuprobieren oder mit der Alpenüberquerung noch ein oder zwei Jahre zu warten.
Bei unserer geführten Alpenüberquerung können Hunde leider nicht mitgenommen werden.
Die Regelungen und räumlichen Möglichkeiten der genutzten Hütten, die langen Tagesetappen und die Zusammensetzung der Gruppe lassen eine zuverlässige Mitnahme nicht zu. Dabei berücksichtigen wir sowohl das Wohl des Tieres als auch mögliche Allergien oder Ängste anderer Gäste.
Geführte oder individuelle Alpenüberquerung
Grundsätzlich kann die Route auch selbstständig gewandert werden. Dafür benötigen Sie jedoch eine gute Kondition, alpine Erfahrung, Trittsicherheit und eine zuverlässige Orientierungsfähigkeit.
Die Alpenüberquerung führt durch hochalpines Gelände und erreicht Höhen um 3.000 Meter. Nebel, Gewitter, Schneefall oder ein plötzlicher Wetterumschwung können die Orientierung und eine sichere Routenwahl erheblich erschweren.
Wer individuell wandert, muss außerdem Hütten, Unterkünfte, Transfers, Gepäckservice und mögliche Ausweichrouten selbst organisieren.
Bei einer geführten Alpenüberquerung sind Unterkünfte, Transfers, Gepäckservice und Rückreise bereits organisiert und aufeinander abgestimmt.
Unsere erfahrenen Bergführer und Bergwanderführer kennen den Tourenverlauf, die Wegverhältnisse und mögliche Alternativen. Sie treffen unterwegs die notwendigen Entscheidungen und passen das Programm bei Bedarf an.
Sie können sich dadurch vollständig auf das Wandern, die Landschaft und das gemeinsame Erlebnis konzentrieren.
Unterschiede zwischen den Tourvarianten
Bei der klassischen Alpenüberquerung übernachten Sie überwiegend auf Berghütten. Dadurch erleben Sie die ursprüngliche Atmosphäre einer mehrtägigen Hochgebirgstour besonders intensiv.
Bei der Komfort-Alpenüberquerung erfolgen die Übernachtungen überwiegend in Hotels oder Gasthöfen im Tal. Viele Gäste schätzen die komfortableren Zimmer, die privaten Sanitärbereiche und die besseren Regenerationsmöglichkeiten.
Je nach ausgeschriebenem Programm sind zusätzliche Gepäckleistungen und mehr Zeit für Meran vorgesehen. Die genauen Leistungen finden Sie in der jeweiligen Tourbeschreibung
Die Alpenüberquerung 50 Plus richtet sich an Gäste, die sich einen etwas entspannteren Ablauf und zusätzliche Erholungsmöglichkeiten wünschen. Eine feste Altersgrenze steht dabei nicht im Mittelpunkt.
Durch einen früheren Beginn am ersten Wandertag, ausgewählte Routenanpassungen, zusätzliche Transfers und eine weitere Hotelübernachtung wird die Gesamttour entzerrt.
Wichtige Höhepunkte der Originalroute, darunter die Kemptner Hütte und die Braunschweiger Hütte, bleiben Bestandteil des Programms
Die Alpin- und Gipfelvariante ist deutlich anspruchsvoller als die klassische Alpenüberquerung. Sie führt über hohe Gipfel und technisch anspruchsvollere hochalpine Passagen.
Für diese Tour benötigen Sie eine sehr gute Kondition, alpine Erfahrung, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und gegebenenfalls Kenntnisse im Umgang mit Steigeisen.
Diese Variante richtet sich an konditionsstarke Bergsteiger mit entsprechenden Vorkenntnissen. Wer seine Fähigkeiten nicht sicher einschätzen kann, ist mit der klassischen Alpenüberquerung meist besser beraten.
Ja. Viele Gäste melden sich allein zu einer geführten Alpenüberquerung an.
Durch das gemeinsame Ziel und die Begeisterung für das Bergwandern entstehen innerhalb der Gruppe meist schnell neue Kontakte. Für Gäste, die gezielt mit anderen Alleinreisenden unterwegs sein möchten, bieten wir außerdem entsprechende Tourtermine an.
Etappen, Wetter und Sicherheit
Da unsere Route regelmäßig Talorte erreicht, können einzelne Etappen oder Etappenteile je nach Situation mit Bus oder Taxi umfahren werden.
Dies kann beispielsweise bei vorübergehenden Beschwerden, Knieproblemen oder Erschöpfung sinnvoll sein. Ob und wie eine Etappe ausgelassen werden kann, hängt vom jeweiligen Standort, dem Tourenverlauf und den verfügbaren Transfers ab.
Unsere Tourenleitung bespricht mit Ihnen die bestmögliche Lösung.
Viele Etappen können vollständig oder teilweise umfahren werden, sofern ein geeigneter Zugang über das Tal besteht. Hütten- und Hochgebirgspassagen lassen sich jedoch nicht an jeder Stelle kurzfristig verlassen.
Die Möglichkeit zum Aussetzen ersetzt deshalb keine ausreichende Vorbereitung. Eine gute Kondition und Trittsicherheit bleiben Grundvoraussetzungen für die Teilnahme.
Regen allein ist normalerweise kein Grund, eine Etappe abzusagen. Mit geeigneter Bekleidung kann die Tour in vielen Fällen wie geplant durchgeführt werden.
Bei Gewittern, Sturm, starkem Schneefall oder anderen gefährlichen Bedingungen entscheidet die Tourenleitung anhand der aktuellen Situation. Je nach Wetterlage können Etappen angepasst, verkürzt, umgangen oder mit einem Transfer überbrückt werden.
Die Sicherheit der Gruppe hat bei jeder Entscheidung Vorrang
Bergbahnen und Materialseilbahnen können wegen Sturm, technischer Probleme oder Wartungsarbeiten kurzfristig außer Betrieb sein.
Unsere Touren werden so organisiert, dass nach Möglichkeit Alternativen zur Verfügung stehen. Beim Ausfall einer Materialseilbahn kann es jedoch notwendig sein, den eigenen Rucksack selbst zu tragen. Eine leichte und funktionelle Packweise ist deshalb besonders wichtig.
Sollte bereits vor dem Reisebeginn feststehen, dass eine sichere Durchführung der Tour nicht möglich ist, informieren wir die gebuchten Gäste über das weitere Vorgehen und mögliche Alternativen.
Entscheidend sind die konkrete Situation, die behördlichen Vorgaben und die jeweils gültigen Reisebedingungen.
Unterkünfte und Verpflegung
Vegetarische Verpflegung ist auf den von uns genutzten Hütten und Unterkünften in der Regel möglich.
Medizinisch notwendige Allergien und Unverträglichkeiten sollten Sie uns bereits bei der Buchung mitteilen. Wir geben die Informationen an die vorgesehenen Unterkünfte weiter.
Aufgrund der begrenzten Küchen- und Lagermöglichkeiten auf Berghütten kann jedoch nicht jede besondere Ernährungsform vollständig berücksichtigt werden. Im Zweifelsfall empfehlen wir, geeignete zusätzliche Verpflegung mitzunehmen.
In Oberstdorf und Umgebung stehen zahlreiche Hotels, Pensionen und Ferienunterkünfte zur Verfügung.
Da Verfügbarkeit und Preise stark vom Reisetermin abhängen, empfehlen wir eine frühzeitige Buchung. Aktuelle Hinweise zu Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie in den Detailinformationen der jeweiligen Tour.
Anreise und Rückreise
Ja. Der Bahnhof Oberstdorf liegt direkt gegenüber vom Treffpunkt der Alpenüberquerung und ermöglicht eine bequeme Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Planen Sie bitte ausreichend Zeit für mögliche Verspätungen und Umstiege ein. Wir empfehlen eine Verbindung mit einem großzügigen zeitlichen Puffer.
Grundsätzlich können Sie Ihre Rückreise individuell organisieren. Die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist jedoch meist mit mehreren Umstiegen verbunden und deutlich zeitaufwendiger als die organisierte Busreise.
Bei unserer gemeinsamen Rückfahrt reisen Sie direkt nach Oberstdorf und können gleichzeitig Ihr in Zams deponiertes Gepäck wieder mitnehmen.
Sollten Sie die organisierte Rückfahrt nicht nutzen, teilen Sie uns dies bitte rechtzeitig mit. Eine mögliche Erstattung nicht genutzter Leistungen richtet sich nach den Bedingungen der gebuchten Tour.
Die beste Alpenüberquerung für mich
Die klassische Alpenüberquerung, die Komforttour, die 50-Plus-Variante und die Alpin- und Gipfeltour unterscheiden sich hinsichtlich Anforderungen, Unterkünften, Gepäckservice und Tagesablauf.
Gerne beraten wir Sie persönlich und helfen Ihnen dabei, die Alpenüberquerung Oberstdorf–Meran auszuwählen, die am besten zu Ihrer Kondition, Erfahrung und Ihren Komfortwünschen passt
Erleben Sie die Originalroute von Oberstdorf nach Meran mit dem Wegbereiter und Erstanbieter – professionell organisiert und mit der Erfahrung aus fünf Jahrzehnten.
Alle Alpenüberquerungen im Vergleich
|
Alpenüberquerung | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
|
Gesamtdauer |
7 Tage |
7 Tage |
7 Tage |
7 Tage |
7 Tage |
8 Tage |
|
Soloreisende |
ca. 50 % |
ca. 50 % |
ca. 50 % |
100 % |
ca. 50 % |
ca. 50 % |
|
Hüttenübernachtungen | 4 | 4 | 4 | 4 | 0 | 4 |
|
Gasthof / Hotel | 2 | 2 | 2 | 2 | 6 | 3 |
|
Aufstiegsmeter | 5.150 | 5.150 | 5.150 | 5.150 | 4.560 | 4.400 |
|
Abstiegsmeter | 6.800 | 6.800 | 6.800 | 6.800 | 6.080 | 4.486 |
|
Gehzeit in Std. | 32 | 32 | 32 | 32 | 29 | 30 |
|
Strecke in KM | 77 | 77 | 77 | 77 | 71 | 63 |
|
Durchschnittsalter |
20 - 55 Jahre |
18 - 40 Jahre |
20 - 60 Jahre |
25 - 55 Jahre |
20 - 60 Jahre |
50 - 70 Jahre |
|
Erlebnis |
Nicht im Reisepreis enthaltene Sonderleistungen
Durch Wetter, Wegverhältnisse oder andere unvorhersehbare Umstände kann es notwendig werden, vom geplanten Tourenverlauf abzuweichen. Dadurch zusätzlich entstehende Kosten, beispielsweise für außerplanmäßige Transfers, Seilbahnen oder Übernachtungen, sind nicht im Reisepreis enthalten.
Gleiches gilt für Kosten, die durch einen individuellen Tourenabbruch oder eine vorzeitige Rückreise entstehen.
Berechnet beziehungsweise vor Ort bezahlt werden ausschließlich tatsächlich notwendige zusätzliche Leistungen, die nicht Bestandteil des ausgeschriebenen Reiseprogramms sind.




Für alle Teilnehmer: das Original-Stirnband