hoc00018hawi Alpentraversale Königssee-Zinnen (5) idm07774mako Alpentraverale mit der Bergschule Oberallgäu Panorama auf der Alpentraversale

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Für besondere Verdienste im Tourismus erhielt Udo Zehetleitner für die Bergschule Oberallgäu den Tiroler Adlerorden in Silber, eine der höchsten Auszeichnungen des Landes Tirol.

Alpentraversale: vom Königssee - zu den 3 Zinnen

Alpenüberquerung auf neuer Route...

Die Alpen können von verschiedenen Ausgangspunkten und auf unterschiedlichen Routen überquert werden. Die bekannteste Alpenüberquerung ist sicherlich die von der Bergschule Oberallgäu erschlossene Alpenüberquerung: Oberstdorf-Meran. Nun haben wir eine neue Alpenüberquerung: die Alpentraversale im Programm. Diese neue Route verläuft auf bekannten aber nicht sehr frequentierten Wanderetappen vom Königssee in Berchtesgaden zu den Drei Zinnen in den Dolomiten. Auch für die Alpentraverse sind gute Kondition, Trittsicherheit und Gesundheit erforderlich.

Höhepunkte:

Der berühmte KOENIGSSEE am Fuß des mächtigen WATZMANN (2713 m) im Berchtesgadener- Land ist eine beeindruckende Startkulisse. Weitere Highlights sind unter anderem der FUNTENSEE (Deutschlands kältester Punkt im Winter), das STEINERNE MEER und saftige Almwiesen im Pinzgau, Schnee und Fels im GROSSGLOCKNER Gebiet sowie das südliche Klima und die beeindruckenden Felsformationen der SEXTNER DOLOMITENund der DREI ZINNEN. Jeder Tag wird ein neues Erlebnis! Die Heimreise erfolgt über das Pustertal und Felberntauern zurück zum Startpunkt.

Route:

Die Entfernungen, Höhenmeter und durchschnittlichen Gehzeiten (reine Wanderzeit in Bewegung) finden Sie jeweils in der Tabelle unter den Tagesbeschreibungen. HM = Höhenmeter

1. Tag: Königssee - Kärlingerhaus

Treffpunkt um 10:00 Uhr bei der Touristeninfo am Parkplatz Königssee und anschließende Schifffahrt nach St. Bartholomä mit Blick auf die Watzmann-Ostwand und die darunterliegende Eiskapelle, einem Gletscher am Fuße der Watzmann-Ostwand. Aufstieg durch Wälder und die Saugasse zum Kärlingerhaus (1630 m), hier Übernachtung. Das Kärlingerhaus am Funtensee (hier wurde die kälteste je in Deutschland gemessene Temperatur aufgezeichnet: -45,9 °C im Dezember 2001) ist ein wunderschön in einer Senke im Steinernen Meer gelegenes Unterkunftshaus des DAV und befindet sich mitten in der Kernzone des Nationalparks Berchtesgaden.

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2. Tag: Funtensee - Trauner Alm

Am Funtensee und der Teufelsmühle, einer Karsthöhle am Seeufer, vorbei, geht es auf und über das Steinerne Meer in 3 Stunden zum Riemannhaus (2177 m), dabei wird die Staatsgrenze nach Österreich überschritten. Nach einer Einkehr im Riemannhaus, von dem aus man einen schönen Überblick über das weitläufige Karstgebiet des Steinernen Meeres bekommt, geht es über einen gut versicherten Steig in 2,5 Stunden hinab nach Maria Alm. Von dort Taxitransfer ins Käfertal und 1-stündiger Aufstieg zur Trauner Alm (1522 m), einer urigen Hütte, welche bereits 1890 im gletscherumrahmten Talschluss mit Blick auf das Große Wiesbachhorn erbaut wurde.

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3. Tag: Trauner Alm - Glocknerhaus

Nach einer gemütlichen Übernachtung auf der Alm geht es in 3,5 Stunden hinauf zur Pfandlscharte (2663 m) und jenseits in 2 Stunden hinab zum Glocknerhaus (2132 m) an der Großglockner-Hochalpenstrasse. Während des Abstiegs öffnet sich erstmals der Blick zum Großglockner, dem mit 3798 m höchsten Gipfel Österreichs sowie zur Aussichtsplattform der Franz-Josefs-Höhe. Ein Abendessen mit Sicht auf den König der österreichischen Alpen und die anschließende Übernachtung im traditionsreichen Glocknerhaus runden den Tag ab.

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4. Tag: Glocknerhaus - Lucknerhütte

Nach einem reichhaltigen Frühstück erfolgt zunächst ein kurzer Abstieg zum Margaritzen-Stausee (2000 m) und danach geht es in 2 Stunden in aussichtsreicher Lage am jenseitigen Uferhang hinauf, während uns ständig der Blick auf den Großglockner und die umliegenden Berge sowie auf die Pasterze begleitet, dem längsten und flächenmäßig größten Gletscher Österreichs. Weiter geht es auf dem Wiener Höhenweg hoch über dem Leitertal in gut einer Stunde zur schön gelegenen Salmhütte (2638 m), einem der Stützpunkte zur Besteigung des Großglockners. Nach einer Mittagspause auf der bewirteten Hütte steigen wir in 3 Stunden über die Pfortscharte (2828 m) hinab zur Lucknerhütte (2241 m), welche für ihre hervorragende Küche und unübertroffene Gastfreundlichkeit bekannt ist.

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5. Tag: Lucknerhütte - Außervillgraten

Kurzer Abstieg (45 min) zum Lucknerhaus (1920 m), von dort Bustransfer nach St. Jakob im Defereggental. Mit Seilbahn und Sessellift hinauf zur Mooseralm (2353 m). Von dort geht es in leichter Steigung in 2 Stunden hinauf zur Ochsenlenke (2744 m), einem Sattel über dem malerischen Degenhornsee. Jenseits steigen wir hinab zum See und in einer weiteren Stunde am jenseitigen Seeufer hinauf über das Kleine Degenhorn zum Großen Degenhorn (2946 m), dem höchsten Punkt der ganzen Überquerung. Von hier bietet sich ein umfangreiches Panorama über die höchsten Tauerngipfel Hochgall (3436 m), Großvenediger (3660 m) und Großglockner (3798 m) im Norden sowie die Karnischen Alpen und Sextener Dolomiten mit den berühmten Drei Zinnen (2999 m), unserem Zielpunkt der Durchquerung, im Süden. Durch das Arntal geht es in 3 Stunden hinab zur Unterstalleralm (1670 m) zu hausgemachten Kuchen und Torten, von wo unser Taxi uns in 20 min zum Gasthof nach Außervillgraten bringt.

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6. Tag: Außervillraten - Dreischusterhütte

Nach einer kurzen Busfahrt zum Talschluss des Villgratentals nach Kalkstein (1636 m) steigen wir über blumenreiche Almwiesen durch das Alfental zum Marchkinkele (2545 m) auf, mit erstem Panoramablick auf die Drei Zinnern. Direkt unterhalb liegt die Marchhütte, bei einer kurzen Einkehr scheinen hier die Dolomiten schon zum Greifen nah. Unsere wohlverdiente Mittagspause verbringen wir auf der Steinbergalm (1950 m), welche wir nach einem eineinhalbstündigen Abstieg auf dem Toblacher Höhenweg erreichen. Dieser führt uns weiter talauswärts immer am Ufer des Silvesterbaches entlang durch das Silvestertal bis zur Schönegger Säge (1500 m), von wo unser Taxi uns durchs Pustertal ins Innerfeldtal bringt. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Shuttlebus zum Antoniusstein (1550 m) erreichen wir in 30 min unser Tagesziel, die Dreischusterhütte (1626 m).

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7. Tag: Dreischusterhütte - Drei Zinnenblick - Königssee

Aufstieg durchs hinterste Innerfeldtal über große Schuttströme hinauf zum Felsplateau mit den berühmten Bunkeranlagen aus dem 1. Weltkrieg. Von hier aus öffnet sich der Blick zum Ziel, den Drei Zinnen! Nach ca. 3 Stunden Gehzeit erreichen wir zur Mittagspasue die Drei-Zinnen-Hütte (2405 m) mit dem legendären Blick zu den Drei Zinnen und über die Sextener Dolomiten. Nach einer Stärkung auf der Aussichtsterrasse führt uns ein letzter Abstieg über das Altensteiner Tal und das Fischleintal zur Fischleinbodenhütte. Von dort aus treten wir unsere Rückreise mit einem eigens gecharterten Reisebus via Pustertal und Felbertauerntunnel zurück zu unserem Startpunkt am Königssee an. Ankunft ca. 18:00 Uhr je nach Verkehrslage.

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Treffpunkt und Anreise:

Treffpunkt: um 10:00 Uhr bei der Touristeninfo am Parkplatz Königssee.

Anreise: z.B. aus Richtung München über die A8 Richtung Salzburg. Über die A1 und A10 in Richtung Villach. Über B20 nach Berchtesgaden zum Parkplatz Königssee (gebührenpflichtiger Parkplatz).

Voraussetzung:

Gesundheit, gute Kondition und Trittsicherheit.
Gute und zweckmäßige Bekleidung und Ausrüstung erhöht Ihre Sicherheit und erspart Ärger während der Tour.
Bei ungünstiger Witterung oder schlechter Konstitution der Teilnehmer bleibt dem Bergführer eine Routenänderung vorbehalten. Nachmittags eventuell noch kurze Wanderung.

Maximales Erlebnis durch bewusste Terminwahl und Qualität im Detail:

Unsere Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass unsere Gäste die Tour am Nachhaltigsten erleben, wenn die Tour an einem Samstag beginnt und am Freitag beendet ist. Dieser Zeitraum ist besonders für alle Gäste ideal, welche mit möglichst wenig Urlaubstagen ein maximales Erlebnis haben möchten, da dies an einem Wochenende beginnt und das nächste Wochenende für einen Verlängerungstag bzw. die Heimreise genutzt werden kann.
Wir garantieren, dass Sie dies als Mehrwert schätzen werden.
Bei uns übernachten Sei unter Anderem im historischen und bekannten Glocknerhaus. Außerdem erleben Sie als Finale die 3 Zinnen hautnah im Rahmen eines frontal Drei Zinnenpanorama und abschließendem Abstieg in das Fischleintal außerhalb des Touristenrummel.

Leistungen inklusive:

7 Tage Bergführergebühr,
6 x Übernachtung in Hütten und Gasthäusern mit
6 x Halbpension (Abendessen und Frühstück)
1 x Schiffüberfahrt am Königssee
1 x Bergbahn
6 x Taxitransfers
1 x Reisebus Rückreise von den Drei Zinnen zurück zum Königssee

Reisepreis:

€ 1345,-

DAV Mitgliedervorteil:

Nichtmitglieder des Alpenverein zahlen bei Übernachtung auf einer DAV Hütte eventuell die Schlafplatzgebühr für Nichtmitglieder (ca. € 10,- bis € 12,-) auf. Stand heute betrifft dies nur das nur das Kärlinger- und Glocknerhaus. Unsere Gäste sind Mitglieder oder Nichtmitglieder im Alpenverein. Da wir nicht vor jeder Tour den Status überprüfen können, ist es das Einfachste und Fairste, wenn dieser kleine Aufpreis einfach situativ auf der jeweiligen DAV-Hütte mit der Getränkeabrechnung am Abend bezahlt wird, falls dieser anfallen sollte (nur wenige DAV Hütten erheben den Zuschlag und nicht alle Hütten sind DAV Hütten).
Eine optionale Jahresmitgliedschaft im Deutschen Alpenverein würde je nach Sektion ab ca. € 51,- betragen. Die Mitgliedschaft bietet neben einem guten Versicherungsschutz auch diverse andere Vorteile, wie z.B. die Übernachtung auf DAV Hütten fast zum halben Preis. Hier finden Sie eine Übersicht der Mitgliedsbeiträge der DAV Sektionen in Deutschland.

Termine 2026 (Samstag - Freitag):

Sie können noch alle Termine buchen, welche nicht als: - ausgebucht - gekennzeichnet sind.
Programm Nr. 177: 01.08. - 07.08.2026 Preis: € 1395,- - ausgebucht
Programm Nr. 178: 08.08. - 14.08.2026 Preis: € 1395,- 3 Plätze frei
Programm Nr. 179: 15.08. - 21.08.2026 Preis: € 1345,- 1 Platz frei
Programm Nr. 180: 22.08. - 28.08.2026 Preis: € 1395,- - ausgebucht
Programm Nr. 181: 29.08. - 04.09.2026 Preis: € 1395,- 2 Plätze frei

Ladies Only - Spezialtermin nur für Damen :
Programm Nr. 177FLO: 01.08. - 07.08.2026 Preis: € 1375,- ausgebucht

Termine speziell für Singles- und Soloreisende:

Alpentraversale - Singles und Soloreisend (für ALLE außer Paare) (bitte auf diese Zeile klicken)
Programm Nr. 174Si: 11.07. – 17.07.2026 Preis: € 1345,- - ausgebucht

Termine 2027 (Samstag - Freitag):

Sie können noch alle Termine buchen, welche nicht als: - ausgebucht - gekennzeichnet sind.
Programm Nr. 172-27: 26.06. – 02.07.2027
Programm Nr. 173-27: 03.07. – 09.07.2027
Programm Nr. 175-27: 17.07. – 23.07.2027
Programm Nr. 176-27: 24.07. – 30.07.2027
Programm Nr. 177-27: 31.07. – 06.08.2027
Programm Nr. 178-27: 07.08. – 13.08.2027
Programm Nr. 179-27: 14.08. – 20.08.2027
Programm Nr. 180-27: 21.08. – 27.08.2027

Ladies only (Anmeldung nur für Ladies):
Programm Nr. 177FLO-27: 31.07. – 06.08.2027


Termine speziell für Singles- und Soloreisende 2027:

Alpentraversale - Singles und Soloreisend (für ALLE außer Paare) (bitte auf diese Zeile klicken)
Programm Nr. 174Si-27: 10.07. – 16.07.2027
Programm Nr. 181Si-27:
28.08. – 03.09.2027

Ihr Termin ist bereits ausgebucht?
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Anspruch:

Übernachten vor- bzw. nach der Tour:

Eine Übernachtungsempfehlung von uns für Sie ist nicht einfach, da die Verfügbarkeiten für eine Nacht in der Saison sehr wechseln. Beste Erfahrung haben wir aber mit unserem Booking Partnerprogramm, wo Sie zu einem sehr guten Preis/Leistungsverhältnis Ihre Wunschunterkunft finden (bitte einfach auf das Logo klicken):

Familien und Gruppenermäßigung

Bei uns sind Familien und Gruppen willkommen

Bitte beachten sie unsere speziellen Vergünstigungen

Impressionen in den Sextner Dolomiten:

Nicht einkalkulierte Sonderleistungen:

Sonderleistungen, wie z.B. zusätzliche Transfers oder Übernachtungen, welche in sehr seltenen Fällen durch unvorhersehbare Ereignisse, wie extremer Schlechtwettereinbruch anfallen, sind nicht in den Reiseleistungen einkalkuliert. Wir kalkulieren fairerweise im Reisepreis im Sinne unserer Gäste keine Leistungen ein, welche unter normalen Umständen nie zum Tragen kommen. Falls dieser sehr seltene Ausnahmefall eintritt, zahlen die Gäste nur die tatsächlich anfallenden Kosten, direkt Vorort. Gleiches gilt bei Tour Abbrüchen und Umfahrungen.

Mindestteilnehmerzahl:

9 Personen

Häufige Fragen zur Alpentraversale

Die Alpentraversale vom Königssee zu den Drei Zinnen verbindet einige der eindrucksvollsten Berglandschaften der Ostalpen. Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen zur Route, zu den körperlichen Anforderungen, zur Ausrüstung, zu den Unterkünften und zur Organisation der geführten Alpenüberquerung.

Route und Reiseverlauf

Was ist die Alpentraversale vom Königssee zu den Drei Zinnen?

Die Alpentraversale ist eine siebentägige geführte Alpenüberquerung vom Königssee im Berchtesgadener Land bis zu den Drei Zinnen in den Sextner Dolomiten. Die Route führt durch Deutschland, Österreich und Italien und verbindet unter anderem den Watzmann, das Steinerne Meer, die Großglocknerregion, Osttirol und die Dolomiten.

Wie verläuft die Route vom Königssee zu den Drei Zinnen?

Die Wanderung beginnt mit einer Schifffahrt über den Königssee nach St. Bartholomä. Anschließend führt die Route über den Funtensee und das Steinerne Meer in Richtung Pinzgau. Weitere Stationen sind die Trauner Alm, die Pfandlscharte, das Glocknerhaus, der Wiener Höhenweg, die Lucknerhütte, das Große Degenhorn, das Villgratental und die Dreischusterhütte. Das Finale bildet die Wanderung zur Drei-Zinnen-Hütte mit Blick auf die berühmten Nordwände.

Wie lange dauert die Alpentraversale?

Die geführte Alpentraversale dauert sieben Tage und umfasst sechs Übernachtungen. Die Tour beginnt am Samstagvormittag am Königssee und endet am darauffolgenden Freitag mit der gemeinsamen Rückfahrt von den Dolomiten zum Ausgangspunkt.

Was ist der höchste Punkt der Alpentraversale?

Der höchste Punkt der ausgeschriebenen Route ist das Große Degenhorn auf 2.946 Metern. Vom Gipfel reicht der Blick über die Hohen Tauern mit Großglockner und Großvenediger bis zu den Karnischen Alpen und den Sextner Dolomiten.

Was unterscheidet die Alpentraversale vom E5?

Der E5 von Oberstdorf nach Meran ist eine der bekanntesten und meistbegangenen Alpenüberquerungen. Die Alpentraversale vom Königssee zu den Drei Zinnen verläuft weiter östlich und führt durch die Berchtesgadener Alpen, das Steinerne Meer, die Großglocknerregion, Osttirol und die Sextner Dolomiten. Sie ist eine abwechslungsreiche Alternative zum klassischen E5 und endet mit dem eindrucksvollen Blick auf die Drei Zinnen.

Schwierigkeit und körperliche Voraussetzungen

Wie schwierig ist die Alpentraversale Königssee–Drei Zinnen?

Die Alpentraversale ist eine anspruchsvolle Bergwanderung. Sie führt über alpine Bergwege, steile An- und Abstiege, Geröllfelder, mögliche Schneefelder und teilweise seilversicherte Passagen. Technische Kletterkenntnisse sind normalerweise nicht erforderlich. Eine gute Kondition, Trittsicherheit und Erfahrung im Bergwandern sind jedoch notwendig.

Ist die Alpentraversale für Anfänger geeignet?

Für absolute Wanderanfänger ist diese Route nicht geeignet. Teilnehmer sollten bereits Erfahrung mit längeren Bergwanderungen besitzen und sich auf alpinen Wegen sicher bewegen können. Wer regelmäßig in den Bergen wandert, über eine gute Grundkondition verfügt und längere Auf- und Abstiege gewohnt ist, bringt gute Voraussetzungen mit.

Welche Kondition benötige ich für die Alpenüberquerung?

Sie sollten mehrere Tage hintereinander fünf bis sieben Stunden wandern können. Wichtig ist nicht nur die Ausdauer beim Aufstieg, sondern auch genügend Kraft und Stabilität für lange Abstiege. Tageswanderungen mit etwa 1.000 Höhenmetern sollten vor der Reise bereits sicher bewältigt werden können.

Muss ich trittsicher und schwindelfrei sein?

Trittsicherheit ist eine wichtige Voraussetzung für die Tour. Sie sollten sich auch auf unebenen, steilen oder gerölligen Wegen sicher und kontrolliert bewegen können. Einzelne Abschnitte führen über seilversicherte Steige und durch alpines Gelände. Bei starker Höhenangst empfehlen wir, die persönliche Eignung vor der Buchung mit der Bergschule abzuklären.

Vorbereitung und Training

Wie kann ich mich auf die Alpentraversale vorbereiten?

Geeignet sind regelmäßiges Ausdauertraining sowie längere Wanderungen mit Höhenmetern. Besonders hilfreich sind mehrere Bergtouren an aufeinanderfolgenden Tagen, damit sich der Körper an die tägliche Belastung gewöhnt. Trainieren Sie außerdem längere Abstiege und wandern Sie bereits vor der Tour mit den Schuhen und dem Rucksack, die Sie während der Alpentraversale verwenden möchten.

Wie lange vor der Tour sollte ich mit dem Training beginnen?

Idealerweise beginnen Sie mehrere Wochen oder Monate vor dem Tourstart mit der Vorbereitung. Regelmäßigkeit ist dabei wichtiger als besonders intensive Einzeltrainings. Kombinieren Sie Ausdauertraining, Kraftübungen für Beine und Rumpf sowie längere Wanderungen mit zunehmenden Höhenmetern.

Welche Trainingswanderungen eignen sich zur Vorbereitung?

Gut geeignet sind Bergwanderungen mit fünf bis sieben Stunden Gehzeit und etwa 800 bis 1.200 Höhenmetern. Planen Sie nach Möglichkeit auch zwei längere Touren an aufeinanderfolgenden Tagen ein. So testen Sie Ihre Kondition, Ihre Regenerationsfähigkeit und Ihre Ausrüstung unter realistischen Bedingungen.

Ausrüstung und Gepäck

Welche Ausrüstung benötige ich für die Alpentraversale?

Zur Grundausstattung gehören knöchelhohe, gut eingelaufene Bergschuhe mit griffiger Profilsohle, funktionelle Wanderbekleidung, Regen- und Kälteschutz, Sonnenschutz, Handschuhe, Mütze, Trinkflasche, persönliche Medikamente und ein gut sitzender Rucksack. Die vollständige und verbindliche Packliste erhalten Sie über die Ausrüstungsliste der Bergschule.

Welche Bergschuhe sind für die Tour geeignet?

Geeignet sind knöchelhohe, stabile und gut eingelaufene Bergwanderschuhe mit griffiger Profilsohle. Leichte Freizeit- oder Turnschuhe bieten auf alpinen Wegen nicht ausreichend Halt. Die Schuhe sollten vor der Reise bereits auf längeren Wanderungen getragen worden sein.

Benötige ich Wanderstöcke?

Wanderstöcke sind besonders bei langen Auf- und Abstiegen hilfreich. Sie können die Knie entlasten, das Gleichgewicht unterstützen und auf Geröll oder rutschigem Untergrund zusätzliche Sicherheit geben. Voraussetzung ist, dass Sie den sicheren Umgang mit den Stöcken bereits vor der Tour geübt haben.

Unterkünfte und Verpflegung

Wo wird während der Alpentraversale übernachtet?

Die sechs Übernachtungen erfolgen in ausgewählten Berghütten und Gasthäusern entlang der Route. Dazu zählen unter anderem das Kärlingerhaus am Funtensee, die Trauner Alm, das historische Glocknerhaus, die Lucknerhütte und die Dreischusterhütte.

Wie komfortabel sind die Unterkünfte?

Die Unterkünfte reichen von traditionellen Berghütten bis zu Gasthäusern. Je nach Etappe erfolgt die Unterbringung in Zimmern oder Lagern. Auf Berghütten ist der Komfort meist einfacher als in einem Hotel. Dafür liegen die Unterkünfte unmittelbar in der eindrucksvollen Berglandschaft der Alpen.

Ist die Verpflegung im Reisepreis enthalten?

Im Reisepreis sind sechs Übernachtungen mit Halbpension enthalten. Sie erhalten am Abend ein Essen und am Morgen ein Frühstück. Getränke, persönliche Tagesverpflegung und zusätzliche Einkehrkosten sollten separat eingeplant werden.

Benötige ich einen Hüttenschlafsack?

Für Übernachtungen auf Berghütten wird in der Regel ein leichter Hüttenschlafsack benötigt. Er gehört zur persönlichen Hüttenausrüstung und sollte im Rucksack mitgeführt werden. Beachten Sie dazu die aktuelle Ausrüstungsliste der Bergschule.

Organisation und enthaltene Leistungen

Welche Leistungen sind bei der geführten Alpentraversale inklusive?

Zum ausgeschriebenen Leistungspaket gehören die Führung und Organisation während der sieben Reisetage, sechs Übernachtungen mit Halbpension, die Schifffahrt über den Königssee, eine Bergbahnfahrt, die vorgesehenen Taxitransfers sowie die gemeinsame Rückfahrt mit dem Reisebus von den Dolomiten zum Königssee.

Welche Vorteile bietet eine geführte Alpentraversale?

Bei einer geführten Alpenüberquerung müssen Sie sich nicht selbst um Hüttenreservierungen, Transfers, Orientierung und die tägliche Routenplanung kümmern. Der Bergführer beurteilt das Wetter, die Wegverhältnisse und die Leistungsfähigkeit der Gruppe und kann den Ablauf bei Bedarf anpassen. Dadurch können Sie sich stärker auf das Wandern und das Bergerlebnis konzentrieren.

Wo ist der Treffpunkt?

Treffpunkt ist am ersten Reisetag um 10:00 Uhr bei der Touristeninformation am Parkplatz Königssee. Dort lernen sich die Teilnehmer und der Bergführer kennen. Anschließend startet die gemeinsame Reise mit der Schifffahrt über den Königssee.

Wie erfolgt die Rückreise von den Drei Zinnen?

Nach der letzten Wanderetappe erfolgt die gemeinsame Rückfahrt mit einem Reisebus durch das Pustertal und über den Felbertauern zurück zum Königssee. Die Ankunft ist abhängig von der Verkehrslage gegen 18:00 Uhr vorgesehen.

Kann ich mein Auto während der Tour am Königssee abstellen?

Die Anreise und das Parken erfolgen individuell. Teilnehmer, die mit dem eigenen Auto anreisen, können die ausgewiesenen Parkmöglichkeiten am Königssee nutzen. Informieren Sie sich vor der Anreise über aktuelle Parktarife und mögliche Regelungen für mehrtägiges Parken.

Wetter und Sicherheit

Was passiert bei schlechtem Wetter?

Das Wetter kann sich im Hochgebirge schnell verändern. Bei ungünstiger Witterung, schwierigen Wegverhältnissen oder gesundheitlichen Problemen einzelner Teilnehmer kann der Bergführer die Route verändern, Etappen verkürzen oder alternative Wege wählen. Sicherheit hat dabei Vorrang vor dem geplanten Tourenverlauf.

Findet die Tour auch bei Regen statt?

Leichter oder zeitweiser Regen ist bei einer mehrtägigen Alpenüberquerung kein grundsätzlicher Absagegrund. Mit geeigneter Regenbekleidung können viele Etappen auch bei wechselhaftem Wetter durchgeführt werden. Bei Gewittern, starkem Schneefall oder anderen gefährlichen Bedingungen entscheidet der Bergführer über mögliche Routenänderungen.

Kann auf der Route auch im Sommer Schnee liegen?

Ja. In hohen Lagen können auch während der Sommermonate Altschneefelder oder kurzfristige Neuschneefälle auftreten. Deshalb sind stabile Bergschuhe, warme Kleidung und eine vollständige Ausrüstung notwendig.

Wie wird im Notfall reagiert?

Der Bergführer beurteilt die Situation und entscheidet über die erforderlichen Maßnahmen. Je nach Lage können ein Abstieg, ein Transfer, medizinische Hilfe oder eine Bergrettung notwendig werden. Eine geeignete Reise- beziehungsweise Bergungskostenversicherung wird daher empfohlen.

Reisezeit und Termine

Wann ist die beste Reisezeit für die Alpentraversale?

Die Tour wird während der sommerlichen Bergwandersaison angeboten. Je nach Schneelage und Wetterverhältnissen reicht die geeignete Reisezeit normalerweise vom Frühsommer bis zum frühen Herbst. Auch im Sommer können in höheren Lagen Schnee, Kälte und schnelle Wetterumschwünge auftreten.

Wie früh sollte ich die Alpentraversale buchen?

Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist und die Unterkünfte entlang der Route frühzeitig reserviert werden müssen, empfiehlt sich eine rechtzeitige Buchung. Besonders beliebte Termine in der Hauptsaison können früh ausgebucht sein.

Preise und zusätzliche Kosten

Welche zusätzlichen Kosten können entstehen?

Zusätzliche Kosten können unter anderem für Getränke, Tagesverpflegung, persönliche Ausgaben, Parkgebühren, Versicherungen und mögliche Zuschläge auf Berghütten entstehen. Beachten Sie dazu die Angaben in der jeweiligen Reiseausschreibung.

Muss ich Mitglied im Deutschen Alpenverein sein?

Eine Mitgliedschaft im Deutschen Alpenverein ist keine Voraussetzung für die Teilnahme. Auf einzelnen DAV-Hütten kann für Nichtmitglieder jedoch eine zusätzliche Schlafplatzgebühr anfallen. Der mögliche Aufpreis wird direkt auf der jeweiligen Hütte bezahlt.

Teilnehmer, Gruppen und Zielgruppen

Kann ich allein an der Alpentraversale teilnehmen?

Ja. Viele Teilnehmer melden sich ohne Wanderpartner an und lernen ihre Gruppe beim Treffpunkt kennen. Zusätzlich werden ausgewählte Termine speziell für Singles und Soloreisende sowie besondere Ladies-Only-Termine angeboten.

Wie groß ist die Wandergruppe?

Die Tour wird als geführte Gruppenreise durchgeführt. Für die Durchführung gilt die ausgeschriebene Mindestteilnehmerzahl. Die konkrete Gruppengröße können direkt bei der Bergschule erfragt werden.

Gibt es spezielle Termine für Alleinreisende?

Für Alleinreisende und Singles werden spezielle Reisetermine angeboten. Diese Touren richten sich an Personen, die ohne eigenen Wanderpartner teilnehmen und gemeinsam mit anderen Soloreisenden eine geführte Alpenüberquerung erleben möchten.

Gibt es spezielle Termine für Frauen?

Bei ausgewählten Ladies-Only-Terminen besteht die Gruppe ausschließlich aus Teilnehmerinnen. Route, Anforderungen und Leistungen entsprechen grundsätzlich der regulären Alpentraversale.

Gibt es eine Altersgrenze?

Entscheidend ist weniger das Alter als die persönliche Kondition, Trittsicherheit und Erfahrung im alpinen Gelände. Teilnehmer müssen die täglichen Gehzeiten und Höhenmeter sicher bewältigen können. Bei Unsicherheit empfiehlt sich eine persönliche Beratung durch die Bergschule.

Buchung und persönliche Beratung

Wie kann ich die Alpentraversale buchen?

Die Buchung erfolgt über den jeweiligen Termin im Tourenkalender. Dort finden Sie Informationen zum Reisepreis, zur Verfügbarkeit und zu den enthaltenen Leistungen.

Was sollte ich vor der Buchung prüfen?

Prüfen Sie vor der Buchung, ob Sie die angegebenen Gehzeiten, Höhenmeter und technischen Anforderungen erfüllen. Lesen Sie außerdem die Ausrüstungsliste, die Teilnahmebedingungen sowie die Informationen zu Unterkünften, Leistungen und zusätzlichen Kosten.

Bei Unsicherheit können Sie sich direkt von unserem Team beraten lassen. Beschreiben Sie dabei möglichst konkret Ihre bisherigen Bergtouren, die bewältigten Höhenmeter, die Gehzeiten und Ihre Erfahrung auf alpinen Wegen. So lässt sich besser einschätzen, ob die Alpentraversale zu Ihrem Leistungsniveau passt.

Was kann ich tun, wenn ich meine persönliche Eignung nicht einschätzen kann?

Bildnachweise:
IDM Südtirol-Alto Adige/Manuel Kottersteger
IDM Südtirol-Alto Adige/Harald Wisthaler

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