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Für besondere Verdienste im Tourismus erhielt Udo Zehetleitner für die Bergschule Oberallgäu den Tiroler Adlerorden in Silber, eine der höchsten Auszeichnungen des Landes Tirol.

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Alpenüberquerung: Allgäu - Vinschgau

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Alpenüberquerung Allgäu - Vinschgau: Vier Länder – Ein unvergessliches Abenteuer

Begleiten Sie uns auf eine der faszinierendsten Wanderungen durch die Alpen! Unsere Alpenüberquerung führt Sie durch vier Länder – Deutschland, Österreich, die Schweiz und Italien – und bietet eine einzigartige Kombination aus Naturerlebnis, Abenteuer und Erholung. Abseits der viel begangenen Hauptwege wandern Sie auf ruhigen, teils einsamen Pfaden durch blühende Alpwiesen, schroffe Hochgebirgslandschaften und malerische Täler, die den Zauber der unberührten Bergwelt spüren lassen.

Ein Höhepunkt der Tour ist der geschichtsträchtige Weg durch die Felsentunnel der spektakulären Uinaschlucht. Der Übergang über den Schlinigpass führt Sie schließlich in den Vinschgau, eine Region, die oft als „Obstgarten Europas“ bezeichnet wird und für ihre beeindruckende Landschaft bekannt ist.

Unterwegs erwarten Sie gemütliche Berghütten wie die traumhaft gelegene Rappenseehütte, die zum Verweilen einladen und einen willkommenen Rückzugsort nach einem Tag voller Erlebnisse bieten. Die abwechslungsreiche Route führt über bekannte Gebirgszüge wie die Silvretta und die Samnaungruppe sowie durch das Engadin – eine der schönsten Gegenden der Alpen.

Diese Alpenüberquerung ist ideal für Wanderer, die abseits der üblichen Routen unterwegs sein möchten und die Ruhe sowie die grandiose Natur der Alpen in vollen Zügen genießen wollen. Ob erfahrener Bergsteiger oder Naturliebhaber – bei uns finden Sie eine Tour, die sowohl Abenteuer als auch Erholung bietet. Lassen Sie sich von der Schönheit der Berge verzaubern und erleben Sie ein unvergessliches Wandererlebnis!

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Programm:

1. Tag: Oberstdorf/Einödsbach (1142 m) - Enzianhütte (1804 m) - Rappenseehütte (2092 m)

Am Anreisetag, treffen wir uns um 12.00 Uhr am Gasthof Einödsbach (Tel. 08322/98454), der südlichsten Siedlung Deutschlands. Seit 1880 gilt Einödsbach als traditioneller Ausgangspunkt für Bergsteiger in Oberstdorf. Die Anreise ist ganz einfach: Mit dem Linienbus fahren Sie bis zur Endstation Birgsau, von dort aus führt ein ca. 30-minütiger Weg über die Fahrstraße direkt zum Gasthof auf 1142 m.
Von hier aus beginnt unser Aufstieg zur Enzianhütte (1804 m), wo wir eine Kaffeepause einlegen. Danach wandern wir weiter hinauf zur Rappenseehütte (2092 m), die hoch über den Alpen thront und spektakuläre Ausblicke bietet.

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Die Entfernungen, Höhenmeter und durchschnittlichen Gehzeiten (reine Wanderzeit in Bewegung haben wir als Durchschnitt von verschiedenen Touren ermittelt).

2. Tag: Rappenseehütte - Kaiserjochhaus (2310 m)

Nach einem reichhaltigen Frühstück in der Rappenseehütte (2.091 m) brechen wir zur zweiten und abwechslungsreichen Etappe auf. Zunächst führt uns der Weg hinauf zur Großen Steinscharte (2.262 m), wo wir die deutsch-österreichische Grenze überqueren. Über den anschließenden etwas steileren und teilweise felsigen Abstieg gelangen wir über das Wieselekar in das wunderschöne Hochalptal, das uns bis nach Steeg/Burgstall (1.176 m) im Lechtal begleitet.
Nach einer entspannten Mittagsrast in einer malerischen Naturkäserei setzen wir unsere Tour fort und fahren nach Kaisers (1.530 m). Hier beginnt der Aufstieg auf einem gut begehbaren Fahrweg, der ab der Kaiseralpe (1.700 m) in einen alpinen Steig übergeht. Unser Ziel ist das gemütliche Kaiserjochhaus (2.310 m), das uns mit herrlichen Ausblicken auf die majestätischen Lechtaler Alpen belohnt.

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3. Tag: Kaiserjochhaus - Pettneu - Edmund-Graf-Hütte (2408 m)

Wir beginnen unsere Tour mit einem Abstieg über einige Steilstufen und sanfte Almwiesen, der uns in etwa 3 Stunden nach Pettneu am Arlberg (1.222 m) führt. Auf diesem Weg genießen wir immer wieder die beeindruckende Berglandschaft der Lechtaler Alpen, die uns mit ihrer Schönheit verzaubert.
In Pettneu gönnen wir uns eine kurze Pause, bevor uns ein Taxi-Shuttle ins idyllische Malfontal bringt. Dort erwartet uns die untere Malfonalm (1.687 m), die zu einer wohlverdienten Mittagsrast einlädt. Gut gestärkt setzen wir unseren Aufstieg zur Edmund-Graf-Hütte fort. Der Weg beginnt sanft durch blühende Alpenrosenfelder und entwickelt sich bald zu einem alpinen Steig. Schließlich führt uns der Pfad in engen Serpentinen hinauf zur Edmund-Graf-Hütte (2.408 m), wo wir mit einem herrlichen Blick auf die majestätischen Berge belohnt werden.

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4. Tag: Edmund Graf Hütte - Heidelberger Hütte (2264 m)

Unsere heutige alpine Höhenwanderung beginnt auf dem Rifflerweg, der uns vorbei an dem idyllisch gelegenen, glasklaren Schmalzgrubensee führt. Nach einem kurzweiligen Aufstieg erreichen wir die gleichnamige Scharte auf 2.697 m. Der erste Abschnitt des Abstiegs erfolgt über den Kieler Höhenweg, wo wir die beeindruckende, teils unberührte Hochgebirgslandschaft genießen können.
Schließlich gelangen wir ins Skigebiet von Kappl und fahren mit der Diasbahn hinunter ins Paznauntal. Ein kurzer Transfer bringt uns über Ischgl bis zur Bodenalpe (1.840 m), wo unser gemütlicher Anstieg durch das Fimbatal beginnt. Vorbei an der Fimba Alpe überschreiten wir die österreichisch-schweizerische Staatsgrenze und erreichen schließlich unser Etappenziel, die Heidelberghütte (2.264 m). Diese Hütte ist die einzige des Deutschen Alpenvereins auf dem gesamten Schweizer Staatsgebiet und liegt malerisch am Fuße des Fluchthorns im Silvrettamassiv des Kantons Graubünden.

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5. Tag: Heidelberger Hütte - Kronenjoch - Val Tasna - Scuol

Von der Heidelberger Hütte aus beginnen wir unseren Aufstieg zum Kronenjoch. Wenn die Bedingungen und die Fitness der Teilnehmer es zulassen, besteigen wir die Breite Krone (3.079 m). Oben erwartet uns ein atemberaubendes Panorama, das über das Kronenjoch bis hin zum Futschölpass und ins Val Tasna reicht.
Im Anschluss folgen wir einem besonders reizvollen Abstieg in das malerische Unterengadin, bis wir oberhalb von Ardez ankommen. Dort nehmen wir ein Taxi, das uns nach Scuol zu unserer Unterkunft für die Nacht bringt.

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6. Tag: Scuol - Uinaschlucht - Sesvenna Hütte - Vinschgau

Am Morgen fahren wir mit dem Bus nach Sur en. Von dort aus geht unsere Wanderung durch die beeindruckende Uinaschlucht zur Grenze nach Südtirol/Italien. Anschließend setzen wir unseren Weg auf dem Unterengadiner Panoramaweg fort, der uns zur Sesvennahütte führt. Dort genießen wir eine gemütliche Mittagsrast in der urigen Hütte.
Nach der Pause nehmen wir den Hüttenweg, der uns hinab ins Vinschgau nach Schlinig führt. Per Bus geht es zu unserem Hotel/Pension in St. Valentin am Haidersee. Abendlicher Abschluss im Gasthaus zum See mit See- und Ortlerblick, wo wir den Tag in entspannter Atmosphäre gebührend ausklingen lassen.

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7. Tag: Vinschgau - Oberstdorf

Am Tag der Rückreise steht eine organisierte Bus-Rückreise über den Reschenpass und Zams nach Oberstdorf auf dem Programm. Die Ankunft in Oberstdorf ist voraussichtlich zwischen 14:00 Uhr und 15:00 Uhr.

Gesamtgehzeiten ohne Pause, Strecke und Höhenmeter:

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Abstieg:

38 Std.

80 KM

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Leistungen inklusive:

7 x Bergführergebühr,
6 x Übernachtung mit Halbpension in Gasthöfen, Hütten und Hotels im Zimmer oder Lager
7 x Taxitransfer,
1 x Seilbahnauffahrt
1 x Reisebusfahrt vom Vinschgau nach Oberstdorf
1 x Nutzung unseres Mitfahrportal bei Bedarf

Reisepreis ab:

€ 1195,-

DAV Mitgliedervorteil:

Nichtmitglieder des Alpenverein zahlen bei Übernachtung auf einer DAV Hütte eventuell die Schlafplatzgebühr für Nichtmitglieder (ca. € 10,-) auf. Unsere Gäste sind Mitglieder oder Nichtmitglieder im Alpenverein. Da wir nicht vor jeder Tour den Status überprüfen können, ist es das Einfachste und Fairste, wenn dieser kleine Aufpreis einfach situativ auf der jeweiligen DAV-Hütte mit der Getränkeabrechnung am Abend bezahlt wird, falls dieser anfallen sollte (nicht alle DAV Hütten erheben den Zuschlag).
Eine optionale Jahresmitgliedschaft im Deutschen Alpenverein würde je nach Sektion ab ca. € 51,- betragen. Die Mitgliedschaft bietet neben einem guten Versicherungsschutz auch diverse andere Vorteile, wie z.B. die Übernachtung auf DAV Hütten fast zum halben Preis. Hier finden Sie eine Übersicht der Mitgliedsbeiträge der DAV Sektionen in Deutschland. Aber selbstverständlich ist dies nur eine Option, und Sie können falls der DAV Aufpreis auf einzelnen Hütten anfallen sollte, diesen direkt bezahlen.

Termine 2026:

Sie können noch alle Termine buchen, welche nicht als: - ausgebucht - gekennzeichnet sind.
Programm Nr. 223: 02.08. – 08.08.2026 - € 1235,- - ausgebucht
Programm Nr. 224: 16.08. – 22.08.2026 - € 1215,- - 2 Plätze frei
Programm Nr. 224SG:23.08. – 29.08.2026 - € 1235,- - ausgebucht
Programm Nr. 225: 30.08. – 05.09.2026 - € 1235,- - ausgebucht

Termine 2027:

Sie können noch alle Termine buchen, welche nicht als: - ausgebucht - gekennzeichnet sind.
Programm Nr. 220: 26.06. – 02.07.2027
Programm Nr. 221: 03.07. – 09.07.2027
Programm Nr. 222: 10.07. – 16.07.2027
Programm Nr. 223: 17.07. – 23.07.2027
Programm Nr. 224: 24.07. – 30.07.2027
Programm Nr. 225: 31.07. – 06.08.2027
Programm Nr. 226: 07.08. – 13.08.2027
Programm Nr. 227: 14.08. – 20.08.2027
Programm Nr. 228: 21.08. – 27.08.2027
Programm Nr. 229: 28.08. – 03.09.2027

Ihr Termin ist bereits ausgebucht?
Als optimale Alternative empfehlen wir Ihnen unsere
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Anforderungen

Anforderungen: Gute Kondition für längere Bergwandertage, Gesundheit, Ausdauer, Trittsicherheit und zweckmäßige Bergwanderausrüstung. Erfahrung auf alpinen Bergwegen wird vorausgesetzt.

Anspruch:

Übernachten vor- bzw. nach der Tour:

Eine Übernachtungsempfehlung von uns für Sie ist nicht einfach, da die Verfügbarkeiten für eine Nacht in der Saison sehr wechseln. Beste Erfahrung haben wir aber mit unserem Booking Partnerprogramm, wo Sie zu einem sehr guten Preis/Leistungsverhältnis Ihre Wunschunterkunft finden (bitte einfach auf das Logo klicken):

Für Übernachtungen in Oberstdorf können wir Ihnen unser Booking Partnerprogramm sehr empfehlen. Hier finden Sie zu einem sehr guten Preis/Leistungsverhältnis Ihre Wunschunterkunft in und rund um Oberstdorf (bitte einfach auf das Logo klicken):

Unser Park Tipp:

Am Bahnhof oder in der Marktanger Tiefgarage in 87527 Sonthofen können Sie günstig für ca. € 15,- (ohne Gewähr) eine Woche parken . Von Sonthofen erreichen Sie nach ca. 20 Minuten Bahnfahrt Oberstdorf. Falls Sie unseren Parktipp nutzen möchten, planen Sie bitte dementsprechend Zeit ein, da die Marktanger Tiefgarage zu Fuß ca. 10 Minuten vom Bahnhof entfernt ist. Bitte klicken Sie für Infos auf diesen Text.

Familien und Gruppenermäßigung

Bei uns sind Familien und Gruppen willkommen
Bitte beachten sie unsere speziellen Vergünstigungen

  • Ortler Wanderwoche Zufallhütte
  • Steinbocktour durch die Allgäuer Alpen: Aufstieg Rappenseehütte
  • Steinbocktour durch die Allgäuer Alpen: Abendstimmung
  • Alpenüberquerung E5 Oberstdorf-Meran: Braunvieh
  • Alpenüberquerung E5 Oberstdorf-Meran: In den Zentralalpen
  • Alpenüberquerung E5 Oberstdorf-Meran: Sonnenuntergang Allgäuer Alpen
  • Alpenüberquerung E5 Oberstdorf-Meran: Steinbock am Pitztaler Jöchl

Hier geht es los:

Nicht einkalkulierte Sonderleistungen:

Sonderleistungen, wie z.B. zusätzliche Transfers oder Übernachtungen, welche in sehr seltenen Fällen durch unvorhersehbare Ereignisse, wie extremer Schlechtwettereinbruch anfallen, sind nicht in den Reiseleistungen einkalkuliert. Wir kalkulieren fairerweise im Reisepreis im Sinne unserer Gäste keine Leistungen ein, welche unter normalen Umständen nie zum Tragen kommen. Falls dieser sehr seltene Ausnahmefall eintritt, zahlen die Gäste nur die tatsächlich anfallenden Kosten, direkt Vorort. Gleiches gilt bei Tour Abbrüchen und Umfahrungen.

Häufige Fragen zur Alpenüberquerung Allgäu–Vinschgau

Unsere FAQ beantwortet die wichtigsten Fragen zur geführten Alpenüberquerung vom Allgäu ins Vinschgau. Hier erfahren Sie mehr über die Route, die Schwierigkeit, die erforderliche Kondition, das Wandern mit Rucksack, die Unterkünfte sowie die An- und Rückreise. So können Sie besser einschätzen, ob diese abwechslungsreiche Alpenüberquerung zu Ihren persönlichen Voraussetzungen und Erwartungen passt.

Route und Verlauf der Alpenüberquerung

Was ist die Alpenüberquerung Allgäu–Vinschgau?

Die Alpenüberquerung Allgäu–Vinschgau ist eine siebentägige geführte Wanderreise von Einödsbach bei Oberstdorf bis nach St. Valentin am Haidersee in Südtirol. Die Route führt durch Deutschland, Österreich, die Schweiz und Italien und verbindet alpine Höhenwege, stille Täler, Berghütten und eindrucksvolle Schluchten.

Wie verläuft die Route vom Allgäu ins Vinschgau?

Die Alpenüberquerung beginnt in Einödsbach bei Oberstdorf und führt über die Rappenseehütte, das Kaiserjochhaus, Pettneu, die Edmund-Graf-Hütte, die Heidelberger Hütte und das Unterengadin ins Vinschgau. Zum Abschluss wandern wir durch die Uinaschlucht über die Sesvennahütte nach Schlinig und fahren anschließend nach St. Valentin am Haidersee.

Ist die Alpenüberquerung Allgäu–Vinschgau eine E5-Tour?

Nein, die Alpenüberquerung Allgäu–Vinschgau ist keine klassische Wanderung auf dem Europäischen Fernwanderweg E5. Sie verläuft auf einer eigenständigen Route über das Kaiserjoch, die Silvretta und das Engadin und ist eine attraktive Alternative zur bekannten Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Meran.

Worin unterscheidet sich die Tour von der Alpenüberquerung Oberstdorf–Meran?

Die Route Allgäu–Vinschgau führt durch vier Länder und verläuft über die Rappenseehütte, das Kaiserjoch, die Heidelberger Hütte, das Engadin und die Uinaschlucht. Sie endet bereits im Vinschgau und nicht in Meran. Dadurch bietet sie andere Landschaften und teilweise deutlich ruhigere Wegabschnitte als die klassische E5-Alpenüberquerung.

Endet die Alpenüberquerung in Meran?

Nein, das Ziel dieser Wanderreise liegt im oberen Vinschgau. Nach der letzten Wanderetappe über die Uinaschlucht und die Sesvennahütte übernachten wir im Bereich St. Valentin am Haidersee. Am siebten Tag erfolgt die organisierte Rückfahrt nach Oberstdorf.

Was sind die Höhepunkte der Alpenüberquerung Allgäu–Vinschgau?

Zu den landschaftlichen Höhepunkten gehören die Rappenseehütte, die Große Steinscharte, das Kaiserjochhaus, die Edmund-Graf-Hütte, die Silvretta, die Heidelberger Hütte und das Unterengadin. Ein besonderer Abschluss ist die Wanderung durch die spektakuläre Uinaschlucht mit ihren in den Fels gebauten Wegen und Tunneln.

Wie lang ist die Alpenüberquerung vom Allgäu ins Vinschgau?

Die gesamte Wanderstrecke beträgt rund 80 Kilometer. Während der sechs Wandertage werden insgesamt etwa 5.520 Höhenmeter im Aufstieg und 4.890 Höhenmeter im Abstieg zurückgelegt. Die reine Gehzeit beträgt insgesamt ungefähr 38 Stunden.

Schwierigkeit und persönliche Voraussetzungen

Wie schwierig ist die Alpenüberquerung Allgäu–Vinschgau?

Die Alpenüberquerung ist eine anspruchsvolle mehrtägige Bergwanderung auf Gebirgs- und Höhenwegen. Sie erfordert eine gute Kondition, Ausdauer, Trittsicherheit und geeignete Bergwanderausrüstung. Einzelne Abschnitte verlaufen über steile, felsige oder alpine Steige.

Ist die Alpenüberquerung für Anfänger geeignet?

Die Tour ist nicht für vollkommen untrainierte Wanderanfänger geeignet. Eine Teilnahme ist möglich, wenn Sie regelmäßig wandern, bereits Erfahrung auf alpinen Bergwegen gesammelt haben und mehrere Tage hintereinander längere Auf- und Abstiege bewältigen können.

Welche Kondition benötige ich für die Alpenüberquerung?

Sie benötigen eine gute Grundlagenausdauer für mehrere aufeinanderfolgende Wandertage. Insgesamt werden rund 38 Stunden reine Gehzeit und mehr als 5.500 Höhenmeter im Aufstieg bewältigt. Zur Vorbereitung empfehlen sich längere Bergwanderungen mit etwa sechs bis acht Stunden Gehzeit und einem ähnlich gepackten Rucksack.

Wie kann ich mich auf die Alpenüberquerung vorbereiten?

Beginnen Sie mehrere Monate vor der Reise mit regelmäßigem Ausdauertraining und längeren Wanderungen. Besonders sinnvoll sind Bergtouren mit vielen Höhenmetern, längeren Abstiegen und einem Rucksack, dessen Gewicht Ihrer späteren Tourenausrüstung entspricht.

Muss ich trittsicher sein?

Ja, Trittsicherheit ist für diese Alpenüberquerung erforderlich. Sie sollten auch auf schmaleren, steinigen, unebenen und stellenweise felsigen Bergwegen sicher gehen können. Besonders bei Nässe oder längeren Abstiegen ist eine gute Koordination wichtig.

Muss ich für die Tour schwindelfrei sein?

Sie sollten keine ausgeprägte Höhenangst haben und sich auf alpinen Wegen sicher bewegen können. Vollständige Schwindelfreiheit ist nicht auf jedem Abschnitt erforderlich, dennoch können schmale Wege, steile Hänge und tiefere Einblicke vorkommen.

Wie lange wird täglich gewandert?

Die täglichen Gehzeiten unterscheiden sich je nach Etappe, Gelände, Wetter und Gruppentempo. Aus insgesamt rund 38 Stunden reiner Gehzeit auf sechs Wandertage ergeben sich mehrere lange und vollwertige Bergwandertage. Pausen sind in diesen Angaben noch nicht enthalten.

Muss die Breite Krone mit 3.079 Metern bestiegen werden

Nein, die Besteigung der Breiten Krone ist eine optionale Erweiterung. Sie wird nur durchgeführt, wenn das Wetter, die Wegverhältnisse und die Kondition der Gruppe dies zulassen. Die Entscheidung trifft der Bergführer vor Ort.

Führung, Wetter und Sicherheit

Wird die Alpenüberquerung von einem Bergführer begleitet?

Ja, die gesamte Alpenüberquerung wird geführt. Der Bergführer begleitet die Gruppe auf allen Etappen, beurteilt die aktuellen Verhältnisse und entscheidet über notwendige Anpassungen des Tourenverlaufs. Die Bergführergebühr ist im Reisepreis enthalten.

Was passiert bei schlechtem Wetter?

Bei ungünstigen Wetter- oder Wegverhältnissen kann der Bergführer die Route verändern, eine Etappe verkürzen oder einen Abschnitt mit einem Transfer umgehen. Sicherheit und verantwortungsvolle Gruppenführung haben dabei Vorrang vor dem geplanten Routenverlauf.

Findet die Alpenüberquerung auch bei Regen statt?

Normaler Regen bedeutet nicht automatisch, dass eine Etappe abgesagt wird. Entscheidend sind die tatsächlichen Bedingungen wie Gewitter, Starkregen, Sturm, Schneefall oder die Begehbarkeit der Wege. Der Bergführer beurteilt die Situation jeweils vor Ort.

Was passiert, wenn ich während der Tour nicht mehr weitergehen kann?

Kann ein Teilnehmer die erforderliche Etappe aus gesundheitlichen oder konditionellen Gründen nicht sicher bewältigen, entscheidet der Bergführer über das weitere Vorgehen. Je nach Situation kann ein Abstieg, eine alternative Route oder ein zusätzlicher Transfer notwendig werden. Zusätzliche Kosten infolge eines individuellen Tourabbruchs sind nicht Bestandteil der regulären Reiseleistungen.

Kann der ausgeschriebene Tourenverlauf geändert werden?

Ja, Änderungen können aus Sicherheitsgründen erforderlich sein. Wetter, Schneefelder, Wegsperrungen, die Verfassung der Gruppe oder andere unvorhersehbare Ereignisse können eine Anpassung der Route notwendig machen.

Ausrüstung, Bergschuhe und Rucksack

Welche Schuhe benötige ich für die Alpenüberquerung?

Für die Alpenüberquerung benötigen Sie stabile, gut eingelaufene Bergwanderschuhe mit griffiger Profilsohle. Die Schuhe sollten den Knöchel ausreichend stützen und für steinige, nasse und teilweise felsige Bergwege geeignet sein. Neue Schuhe sollten unbedingt vor der Reise auf mehreren längeren Wanderungen getragen werden.

Welche Ausrüstung brauche ich für die Alpenüberquerung?

Zur Grundausrüstung gehören wetterfeste Bergbekleidung, Regen- und Kälteschutz, Wechselwäsche, Sonnenschutz, Trinkflasche, persönliche Medikamente und eine kleine Notfallausrüstung. Maßgeblich ist die aktuelle Ausrüstungsliste der Bergschule Oberallgäu.

Muss ich mein Gepäck selbst tragen?

Nach der aktuellen Leistungsbeschreibung ist kein durchgehender Gepäcktransport enthalten. Sie tragen Ihre persönliche Ausrüstung während der Wanderetappen selbst im Rucksack. Deshalb sollte ausschließlich zweckmäßige und möglichst leichte Ausrüstung eingepackt werden.

Wie schwer sollte der Rucksack sein?

Der Rucksack sollte so leicht wie möglich bleiben und nur die tatsächlich benötigte Ausrüstung enthalten. Zu viel Gepäck belastet insbesondere bei langen Aufstiegen und Abstiegen. Packen Sie den Rucksack bereits vor der Reise vollständig und unternehmen Sie damit mehrere Trainingswanderungen.

Sind Wanderstöcke sinnvoll?

Ja, Wanderstöcke sind bei dieser Alpenüberquerung sehr empfehlenswert. Sie können die Knie bei längeren Abstiegen entlasten und auf rutschigem oder unebenem Untergrund zusätzliche Stabilität geben. Voraussetzung ist, dass Sie den richtigen Umgang damit vorher üben.

Benötige ich einen Hüttenschlafsack?

Da während der Alpenüberquerung auch in Berghütten und teilweise im Lager übernachtet wird, gehört ein leichter Hüttenschlafsack grundsätzlich in die Ausrüstung. Beachten Sie hierzu die jeweils aktuelle Ausrüstungsliste und die Hinweise in den Reiseunterlagen.

Übernachtung und Verpflegung

Wo wird während der Alpenüberquerung übernachtet?

Die sechs Übernachtungen erfolgen in einer Kombination aus Berghütten, Gasthöfen, Pensionen und Hotels. Zu den Hütten entlang der Route gehören unter anderem die Rappenseehütte, das Kaiserjochhaus, die Edmund-Graf-Hütte und die Heidelberger Hütte.

Übernachtet man im Zimmer oder im Matratzenlager?

Je nach Unterkunft erfolgt die Übernachtung im Zimmer oder im Lager. Auf Berghütten sind Mehrbettzimmer und Matratzenlager üblich, während im Tal Gasthöfe, Pensionen oder Hotels genutzt werden. Ein Anspruch auf ein bestimmtes Zimmer besteht bei einer Hüttenwanderung grundsätzlich nicht.

Ist die Verpflegung im Reisepreis enthalten?

Im Reisepreis sind sechs Übernachtungen mit Halbpension enthalten. Damit sind üblicherweise das Frühstück und das Abendessen abgedeckt. Verpflegung während der Wanderetappen, Getränke und persönliche Ausgaben sollten zusätzlich eingeplant werden.

Muss ich Mitglied im Deutschen Alpenverein sein?

Nein, eine Mitgliedschaft im Deutschen Alpenverein ist für die Teilnahme nicht erforderlich. Nichtmitglieder können auf einzelnen DAV-Hütten jedoch einen zusätzlichen Übernachtungsaufschlag bezahlen müssen.

Anreise, Treffpunkt und Rückfahrt

Wo startet die Alpenüberquerung Allgäu–Vinschgau?

Der Treffpunkt befindet sich am ersten Tag um 12:00 Uhr am Gasthof Einödsbach südlich von Oberstdorf. Von der Bushaltestelle Birgsau erreichen Sie den Treffpunkt zu Fuß in ungefähr 30 Minuten. Anschließend beginnt der Aufstieg über die Enzianhütte zur Rappenseehütte.

Kann ich bereits am Vortag nach Oberstdorf anreisen?

Ja, eine Anreise am Vortag ist besonders bei einer längeren Anfahrt empfehlenswert. Die zusätzliche Übernachtung vor Beginn der Alpenüberquerung wird individuell gebucht und ist nicht Bestandteil des Reisepreises.

Wie erfolgt die Rückreise vom Vinschgau nach Oberstdorf?

Am siebten Tag erfolgt eine organisierte Rückfahrt mit dem Reisebus vom Vinschgau über den Reschenpass und Zams nach Oberstdorf. Die Ankunft in Oberstdorf ist voraussichtlich zwischen 14:00 und 15:00 Uhr. Die Busfahrt ist im Reisepreis enthalten.

Wo kann ich während der Alpenüberquerung parken?

Eine Parkmöglichkeit besteht neben Oberstdorf beispielsweise in Sonthofen. Von dort erreichen Sie Oberstdorf mit der Bahn. Da sich Preise, Zufahrten und Verfügbarkeiten ändern können, sollten die aktuellen Parkinformationen unmittelbar vor der Anreise geprüft werden.

Buchung, Leistungen und Reisezeit

Welche Leistungen sind bei der Alpenüberquerung enthalten?

Im Reisepreis enthalten sind die Bergführerbegleitung, sechs Übernachtungen mit Halbpension, mehrere Taxi- und Bustransfers, eine Seilbahnauffahrt sowie die organisierte Rückfahrt vom Vinschgau nach Oberstdorf. Zusätzlich kann bei Bedarf das Mitfahrportal der Bergschule genutzt werden.

Wann findet die Alpenüberquerung Allgäu–Vinschgau statt?

Die ausgeschriebenen Termine liegen in den Sommermonaten, in der Regel zwischen Ende Juni und Anfang September. Die verfügbaren Termine und freien Plätze werden direkt auf der Tourseite veröffentlicht.

Was kostet die geführte Alpenüberquerung?

Der Reisepreis richtet sich nach dem jeweiligen Termin und Reisejahr. Den aktuellen Preis sowie mögliche Zuschläge finden Sie direkt bei den Terminen auf der Tourseite. Dadurch bleibt die FAQ auch bei späteren Preisanpassungen aktuell.

Kann ich die Alpenüberquerung auch allein buchen?

Ja, für die Buchung benötigen Sie keinen eigenen Wanderpartner. Sie nehmen als Einzelperson an einer geführten Gruppe teil und lernen die weiteren Teilnehmer zu Beginn der Reise kennen.

Für wen ist die Alpenüberquerung Allgäu–Vinschgau besonders geeignet?

Die Tour eignet sich für konditionsstarke Bergwanderer, die eine abwechslungsreiche Alpenüberquerung abseits der klassischen E5-Route suchen. Besonders reizvoll ist die Kombination aus Berghütten, alpinen Höhenwegen, vier Ländern, dem Engadin und der Uinaschlucht.

Aktionsbonus Alpenüberquerung ORIGINAL Stirnband :

Bildnachweise:
IDM Südtirol - Alto Adige/Helmuth Rier
IDM Südtirol-Alto Adige/Frieder Blickle

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