Alpenüberquerung Allgäu–Vinschgau – auf ruhigen Wegen durch vier Länder
Faktencheck
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Dauer
7 Tage / 6 Wandertage
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Wanderstrecke
80 KM
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Aufstieg
ca. 5.520 HM
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Abstieg
4.890 HM
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Übernachtungen
Hütten / Hotel / Pension
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Führung
geführte Tour
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Route
Oberstdorf – Rappenseehütte – Kaiserjochhaus – Edmund-Graf-Hütte – Heidelberger Hütte – Scuol – Uinaschlucht - Vinschgau
- Kurzbeschreibung der Alpenüberquerung
- Programm und Routenverlauf der Tour über die Alpen
- Gehzeiten, Höhenmeter und Streckenangaben
- LEISTUNGEN DER ALPENÜBERQUERUNG ALLGÄU–VINSCHGAU
- REISEPREIS ALPENÜBERQUERUNG ALLGÄU–VINSCHGAU
- TERMINE ALPENÜBERQUERUNG ALLGÄU–VINSCHGAU 2027
- Allgäu - Vinschgau Buchungsformular
- Anspruch der Tour
- Rabatte für Gruppen und Familien
- Bergschuh und Ausrüstungscheck
- Häufige Fragen zur Alpenüberquerung Allgäu–Vinschgau
Geführte Alpenüberquerung von Oberstdorf bis in den Vinschgau
Von den Allgäuer Alpen bis ins Vinschgau in Südtirol führt diese außergewöhnliche Alpenüberquerung durch vier Länder: Deutschland, Österreich, die Schweiz und Italien. Abseits der stark frequentierten klassischen E5-Route erleben Sie abwechslungsreiche Berglandschaften, ruhige Höhenwege und einige der eindrucksvollsten Übergänge der Alpen.
Unsere Route beginnt südlich von Oberstdorf und führt über die Rappenseehütte und das Kaiserjoch weiter durch Tirol zur Edmund-Graf-Hütte. Über die Silvretta und die Heidelberger Hütte erreichen wir das Unterengadin in der Schweiz. Einer der großen Höhepunkte wartet zum Abschluss: die spektakuläre Uinaschlucht mit ihrem historischen, in den Fels gesprengten Weg hoch über dem Tal.
Über den Schlinigpass gelangen wir schließlich nach Südtirol und erreichen den Vinschgau. Damit verbindet diese geführte Alpenüberquerung die grünen Allgäuer Alpen, die Hochgebirgslandschaften Tirols, das Engadin und das sonnige Südtirol zu einer abwechslungsreichen Durchquerung.
Die Alpenüberquerung Allgäu–Vinschgau ist ideal für konditionsstarke Bergwanderer, die eine ruhigere Alternative zur klassischen Alpenüberquerung Oberstdorf–Meran suchen und gerne auf weniger frequentierten Wegen unterwegs sind.
7 Tage · 6 Wandertage · ca. 80 km · 5.520 Hm Aufstieg · 4.890 Hm Abstieg
1. Tag: Oberstdorf/Einödsbach (1142 m) - Enzianhütte (1804 m) - Rappenseehütte (2092 m)
Am Anreisetag treffen wir uns um 12:00 Uhr am Gasthof Einödsbach auf 1.142 Metern südlich von Oberstdorf. Einödsbach erreichen Sie von der Bushaltestelle Birgsau in etwa 30 Minuten zu Fuß.
Nach dem Kennenlernen starten wir gemeinsam in unsere Alpenüberquerung Allgäu–Vinschgau. Der Weg führt zunächst durch das Stillachtal und anschließend stetig bergauf zur Enzianhütte auf 1.804 Metern, wo wir eine gemütliche Pause einlegen.
Danach steigen wir weiter zur Rappenseehütte auf 2.092 Metern auf. Die große Alpenvereinshütte liegt eindrucksvoll in den Allgäuer Hochalpen und ist unser erstes Etappenziel auf dem Weg über die Alpen.
Gehzeit: ca. 4 Stunden / Strecke: ca. 8 km / Aufstieg: ca. 1120 Hm / Abstieg ca. 20 Hm
Die Entfernungen, Höhenmeter und durchschnittlichen Gehzeiten (reine Wanderzeit in Bewegung haben wir als Durchschnitt von verschiedenen Touren ermittelt).
2. Tag: Rappenseehütte – Große Steinscharte – Lechtal – Kaiserjochhaus (2.310 m)
Nach dem Frühstück auf der Rappenseehütte starten wir zu einer abwechslungsreichen Etappe von den Allgäuer in die Lechtaler Alpen. Zunächst steigen wir zur Großen Steinscharte auf 2.262 Metern auf und überschreiten dort die Grenze von Deutschland nach Österreich.
Über einen teilweise steilen und felsigen Bergweg steigen wir durch das Wieselekar in das weitläufige Hochalptal ab. Der Weg führt uns schließlich hinunter nach Steeg/Burgstall im Lechtal, wo wir eine gemütliche Mittagsrast einlegen.
Anschließend bringt uns ein kurzer Transfer nach Kaisers auf 1.530 Metern. Von dort beginnt der zweite Aufstieg des Tages. Zunächst folgen wir einem gut begehbaren Weg zur Kaiseralpe, bevor der Weg zunehmend alpiner wird und uns hinauf zum Kaiserjochhaus auf 2.310 Metern führt.
Das Kaiserjochhaus liegt aussichtsreich in den Lechtaler Alpen und ist unser zweites Etappenziel auf dem Weg Richtung Vinschgau.
Gehzeit: ca. 6 Stunden / Strecke: ca. 14 km / Aufstieg: ca. 970 Hm / Abstieg ca. 730 Hm
3. Tag: Kaiserjochhaus – Pettneu – Malfontal – Edmund-Graf-Hütte (2.408 m)
Vom Kaiserjochhaus auf 2.310 Metern steigen wir zunächst über alpine Steige und Almwiesen hinunter nach Pettneu am Arlberg auf 1.222 Metern. Unterwegs genießen wir immer wieder schöne Ausblicke auf die Lechtaler Alpen.
In Pettneu legen wir eine kurze Pause ein, bevor uns ein Taxi-Shuttle ins Malfontal bringt. Bei der Unteren Malfonalm auf 1.687 Metern bietet sich eine gemütliche Mittagsrast an.
Anschließend beginnt unser zweiter Aufstieg des Tages. Zunächst führt der Weg durch Almgelände und Alpenrosenfelder, später zunehmend über einen alpinen Bergsteig. In zahlreichen Serpentinen steigen wir schließlich hinauf zur Edmund-Graf-Hütte auf 2.408 Metern.
Die Hütte liegt hoch über dem Malfontal und bietet einen eindrucksvollen Blick auf die umliegende Bergwelt der Verwallgruppe.
Gehzeit: ca. 6 Stunden / Strecke: ca. 6 km / Aufstieg: ca. 580 Hm / Abstieg ca. 1080 Hm
4. Tag: Edmund-Graf-Hütte – Schmalzgrubenscharte – Kappl – Heidelberger Hütte (2.264 m)
Von der Edmund-Graf-Hütte auf 2.408 Metern starten wir auf dem Rifflerweg in einen abwechslungsreichen hochalpinen Wandertag. Vorbei am idyllisch gelegenen Schmalzgrubensee steigen wir zur Schmalzgrubenscharte auf 2.697 Metern auf.
Von der Scharte führt der Weg über den Kieler Höhenweg durch die eindrucksvolle Hochgebirgslandschaft hinunter in Richtung Kappl. Im Skigebiet erreichen wir die Diasbahn und fahren mit der Seilbahn ins Paznauntal ab.
Ein kurzer Transfer bringt uns anschließend über Ischgl zur Bodenalpe auf 1.840 Metern. Hier beginnt der zweite Teil unserer Etappe: Durch das lange Fimbatal wandern wir vorbei an der Fimba Alpe immer weiter taleinwärts.
Unterwegs überschreiten wir die Grenze von Österreich in die Schweiz und erreichen schließlich die Heidelberger Hütte auf 2.264 Metern. Die Hütte liegt inmitten der Silvretta auf Schweizer Staatsgebiet und bildet einen eindrucksvollen Ausgangspunkt für unsere nächste Etappe ins Unterengadin.
Gehzeit: ca. 6 Stunden / Strecke: ca. 14 km / Aufstieg: ca. 810 Hm / Abstieg ca. 950 Hm
5. Tag: Heidelberger Hütte – Kronenjoch – Val Tasna – Scuol
Von der Heidelberger Hütte auf 2.264 Metern steigen wir durch die hochalpine Landschaft der Silvretta in Richtung Kronenjoch auf. Mit zunehmender Höhe öffnet sich der Blick auf die umliegenden Gipfel und die weiten Täler zwischen Österreich und der Schweiz. Eventuell Besteigung der Breiten Krone (3.079 m)
Nach dem Übergang führt unser Weg auf der Schweizer Seite durch das lange Val Tasna bergab. Die Landschaft verändert sich dabei zunehmend: Aus der kargen Hochgebirgswelt gelangen wir über alpine Matten und Almwege langsam hinunter ins Unterengadin.
Im Tal erreichen wir schließlich die Region um Scuol, einen der bekanntesten Orte des Unterengadins. Nach den vergangenen Hüttentagen genießen wir hier die Übernachtung im Tal und können uns auf den großen Höhepunkt unserer letzten Etappe vorbereiten: die Uinaschlucht und den Übergang nach Südtirol.
Gehzeit: ca. 8 Stunden / Strecke: ca. 20 km / Aufstieg: ca. 800 Hm / Abstieg ca. 1450 Hm
6. Tag: Scuol – Uinaschlucht – Schlinigpass – Sesvennahütte – Vinschgau
Am Morgen fahren wir von Scuol nach Sur En, wo unsere letzte große Wanderetappe beginnt. Zunächst führt der Weg durch das Val d’Uina stetig bergauf, bevor wir einen der eindrucksvollsten Abschnitte der gesamten Alpenüberquerung erreichen: die berühmte Uinaschlucht.
Der historische Weg wurde teilweise direkt in die steilen Felswände gesprengt und führt durch kurze Tunnel und über schmale Passagen hoch über dem Tal. Die spektakuläre Schlucht verbindet das Unterengadin mit dem oberen Vinschgau und bildet einen eindrucksvollen Übergang von der Schweiz nach Italien.
Am Ende der Uinaschlucht überschreiten wir die Grenze nach Südtirol und gelangen über den Schlinigpass zur Sesvennahütte auf 2.256 Metern. Hier legen wir eine gemütliche Mittagsrast ein und genießen noch einmal die hochalpine Landschaft der Sesvennagruppe.
Anschließend steigen wir über die Schliniger Alm hinunter nach Schlinig im Vinschgau. Von dort bringt uns ein Transfer zu unserer Unterkunft in St. Valentin am Haidersee. Beim gemeinsamen Abschlussabend mit Blick auf den Haidersee und die Ortlergruppe lassen wir unsere Alpenüberquerung noch einmal Revue passieren.
Gehzeit: ca. 8 Stunden / Strecke: ca. 18 km / Aufstieg: ca. 1240 Hm / Abstieg ca. 650 Hm
7. Tag: Vinschgau – Rückreise nach Oberstdorf
Nach dem Frühstück treten wir gemeinsam die organisierte Rückreise vom Vinschgau nach Oberstdorf an. Mit dem Reisebus fahren wir über den Reschenpass und das Tiroler Oberland zurück ins Allgäu.
Die Ankunft in Oberstdorf ist voraussichtlich zwischen 14:00 und 15:00 Uhr vorgesehen. Dort endet unsere gemeinsame Alpenüberquerung Allgäu–Vinschgau und Sie können anschließend Ihre individuelle Heimreise antreten.
Gesamtgehzeiten ohne Pause, Strecke und Höhenmeter:
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Gehzeit: |
Strecke: |
Aufstieg: |
Abstieg: |
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38 Std. |
80 KM |
5520 HM |
4890 HM |
LEISTUNGEN DER ALPENÜBERQUERUNG ALLGÄU–VINSCHGAU
Führung und Betreuung durch einen erfahrenen Bergführer/Bergwanderführer
6 Übernachtungen mit Halbpension in Berghütten, Gasthöfen, Pensionen und Hotels
7 organisierte Taxi- bzw. Transferfahrten entsprechend dem Tourenprogramm
1 Seilbahnfahrt
organisierte Rückfahrt mit dem Reisebus vom Vinschgau nach Oberstdorf
Nutzung unseres Mitfahrportals bei Bedarf
Der genaue Reisepreis ist vom jeweiligen Termin abhängig und wird bei den einzelnen Reiseterminen ausgewiesen.
DAV-Mitgliedschaft
Eine Mitgliedschaft im Deutschen Alpenverein ist für die Teilnahme nicht erforderlich. Auf einzelnen DAV-Hütten können für Nichtmitglieder zusätzliche Übernachtungsgebühren von ca. € 10,- - € 12,- anfallen (aktuell nur Rappenseehütte und Kaiserjochhaus) . Ein eventuell anfallender Nichtmitglieder-Aufschlag wird direkt vor Ort auf der jeweiligen Hütte bezahlt.
TERMINE ALPENÜBERQUERUNG ALLGÄU–VINSCHGAU 2027
Programm Nr. 220: 26.06. – 02.07.2027 - € 1225,-
Programm Nr. 221: 03.07. – 09.07.2027 - € 1245,-
Programm Nr. 222: 10.07. – 16.07.2027 - € 1245,-
Programm Nr. 223: 17.07. – 23.07.2027 - € 1245,-
Programm Nr. 224: 24.07. – 30.07.2027 - € 1245,-
Programm Nr. 225: 31.07. – 06.08.2027 - € 1245,-
Programm Nr. 226: 07.08. – 13.08.2027 - € 1245,-
Programm Nr. 227: 14.08. – 20.08.2027- € 1245,-
Programm Nr. 228: 21.08. – 27.08.2027 - € 1245,-
Programm Nr. 229: 28.08. – 03.09.2027 - € 1245,-
Ist Ihr Wunschtermin für die Alpenüberquerung Allgäu–Vinschgau bereits ausgebucht? Als abwechslungsreiche Alternative empfehlen wir Ihnen unsere Steinbocktour durch die Allgäuer und Lechtaler Alpen.
Auch hier erwarten Sie eindrucksvolle Berglandschaften, aussichtsreiche Höhenwege und eine mehrtägige geführte Tour abseits der klassischen Alpenüberquerungsrouten.
→ Zur Steinbocktour
Die Alpenüberquerung Allgäu–Vinschgau richtet sich an Bergwanderer mit Erfahrung. Vorausgesetzt werden eine gute Ausdauer, Trittsicherheit und Gesundheit.
Die längsten Etappen dauern bis zu 8 Stunden und führen über bis zu 1.240 Höhenmeter im Aufstieg bzw. 1.450 Höhenmeter im Abstieg. Sie sollten deshalb Bergtouren gewohnt sein und mehrere Wandertage hintereinander bewältigen können.
Technische Kletterkenntnisse sind nicht erforderlich. Sie sollten jedoch keine ausgeprägte Höhenangst haben und sich auch auf ausgesetzten Wegabschnitten sicher bewegen können.
PARKTIPP FÜR DIE ALPENÜBERQUERUNG
Wenn Sie Ihr Fahrzeug während der Alpenüberquerung nicht in Oberstdorf abstellen möchten, bietet sich Sonthofen als Alternative an. Parkmöglichkeiten finden Sie unter anderem im Bereich des Bahnhofs sowie in der Marktanger-Tiefgarage.
Von Sonthofen fahren regelmäßig Züge nach Oberstdorf. Die Fahrzeit beträgt etwa 20 Minuten. Planen Sie für Parkplatzsuche, Fußweg zum Bahnhof und die Weiterfahrt nach Oberstdorf bitte ausreichend Zeit ein.
→ Weitere Informationen zu den Parkmöglichkeiten in Sonthofen
ERMÄSSIGUNGEN FÜR FAMILIEN UND GRUPPEN
Sie möchten gemeinsam als Familie oder Gruppe an der Alpenüberquerung Allgäu–Vinschgau teilnehmen? Für Familien und Gruppen bieten wir spezielle Vergünstigungen an.
→ Informationen zu unseren Familien- und Gruppenermäßigungen
TREFFPUNKT UND ANREISE ZUM TOURSTART
Treffpunkt für die Alpenüberquerung Allgäu–Vinschgau ist am ersten Tag um 12:00 Uhr am Gasthof Einödsbach südlich von Oberstdorf.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Vom Bahnhof Oberstdorf fahren regelmäßig Busse durch das Stillachtal bis zur Haltestelle Birgsau. Von dort erreichen Sie Einödsbach zu Fuß in etwa 30 Minuten.
Anreise mit dem Auto
Wenn Sie mit dem eigenen Fahrzeug anreisen, empfehlen wir Ihnen, in Oberstdorf zu parken und anschließend mit dem Linienbus Richtung Birgsau weiterzufahren. Da die Tour nach sieben Tagen wieder in Oberstdorf endet, kann das Fahrzeug dort während der Alpenüberquerung stehen bleiben.
Bitte planen Sie ausreichend Zeit für die Anreise ein, damit Sie den Treffpunkt in Einödsbach spätestens um 12:00 Uhr erreichen.
Treffpunkt: Gasthof Einödsbach
Beginn: 12:00 Uhr
ÜBERNACHTEN VOR UND NACH DER ALPENÜBERQUERUNG
Wir empfehlen Ihnen, die Alpenüberquerung Allgäu–Vinschgau entspannt anzugehen und bereits am Vortag im Raum Oberstdorf zu übernachten. So können Sie ohne lange Anreise und Zeitdruck zum Treffpunkt in Einödsbach starten.
Auch nach der Rückkehr nach Oberstdorf kann eine zusätzliche Übernachtung sinnvoll sein, um die Tour in Ruhe ausklingen zu lassen und erst am nächsten Tag die Heimreise anzutreten.
Über unseren Unterkunftslink finden Sie Hotels, Pensionen und Ferienunterkünfte in Oberstdorf und Umgebung in unterschiedlichen Preiskategorien.
AUSRÜSTUNG UND GEPÄCK FÜR DIE ALPENÜBERQUERUNG
Für die Alpenüberquerung Allgäu–Vinschgau benötigen Sie vollständige Bergausrüstung für mehrtägige Touren und wechselnde Wetterbedingungen. Da Sie Ihren Rucksack während der gesamten Wanderung selbst tragen, empfehlen wir, das Gepäck auf das wirklich Notwendige zu beschränken.
Zur persönlichen Ausrüstung gehören unter anderem:
- feste Bergschuhe mit guter Profilsohle
- Tourenrucksack, ca. 30–40 Liter
- funktionelle Wanderbekleidung
- Regen- und Windschutz
- warme Zusatzbekleidung
- Mütze und leichte Handschuhe
- Sonnenbrille und Sonnenschutz
- Trinkflasche bzw. Trinksystem
- Hüttenschlafsack
- persönliche Hygieneartikel
- Wechselwäsche in möglichst geringem Umfang
Der vollständig gepackte Rucksack sollte möglichst nicht mehr als etwa 8–10 kg wiegen. Je leichter Ihr Gepäck ist, desto angenehmer lassen sich die langen Etappen und Höhenmeter bewältigen.
Bitte verwenden Sie auch unsere empfohlene Bekleidungs- und Ausrüstungsliste
Nicht im Reisepreis enthaltene Sonderleistungen
Zusätzliche Leistungen, die aufgrund unvorhersehbarer Ereignisse notwendig werden, sind nicht im regulären Reisepreis enthalten. Dazu können beispielsweise zusätzliche Transfers, Übernachtungen oder Umfahrungen aufgrund außergewöhnlicher Wetter- oder Wegverhältnisse gehören.
Auch zusätzliche Kosten, die durch einen individuellen Tourabbruch entstehen, sind nicht Bestandteil der ausgeschriebenen Reiseleistungen.
Solche Kosten entstehen nur im Ausnahmefall. Sollte dies notwendig werden, bezahlen die Teilnehmer ausschließlich die tatsächlich zusätzlich anfallenden Leistungen direkt vor Ort.
Häufige Fragen zur Alpenüberquerung Allgäu–Vinschgau
Unsere FAQ beantwortet die wichtigsten Fragen zur geführten Alpenüberquerung vom Allgäu ins Vinschgau. Hier erfahren Sie mehr über die Route, die Schwierigkeit, die erforderliche Kondition, das Wandern mit Rucksack, die Unterkünfte sowie die An- und Rückreise. So können Sie besser einschätzen, ob diese abwechslungsreiche Alpenüberquerung zu Ihren persönlichen Voraussetzungen und Erwartungen passt.
Route und Verlauf der Alpenüberquerung
Die Alpenüberquerung Allgäu–Vinschgau ist eine siebentägige geführte Wanderreise von Einödsbach bei Oberstdorf bis nach St. Valentin am Haidersee in Südtirol. Die Route führt durch Deutschland, Österreich, die Schweiz und Italien und verbindet alpine Höhenwege, stille Täler, Berghütten und eindrucksvolle Schluchten.
Die Alpenüberquerung beginnt in Einödsbach bei Oberstdorf und führt über die Rappenseehütte, das Kaiserjochhaus, Pettneu, die Edmund-Graf-Hütte, die Heidelberger Hütte und das Unterengadin ins Vinschgau. Zum Abschluss wandern wir durch die Uinaschlucht über die Sesvennahütte nach Schlinig und fahren anschließend nach St. Valentin am Haidersee.
Nein, die Alpenüberquerung Allgäu–Vinschgau ist keine klassische Wanderung auf dem Europäischen Fernwanderweg E5. Sie verläuft auf einer eigenständigen Route über das Kaiserjoch, die Silvretta und das Engadin und ist eine attraktive Alternative zur bekannten Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Meran.
Die Route Allgäu–Vinschgau führt durch vier Länder und verläuft über die Rappenseehütte, das Kaiserjoch, die Heidelberger Hütte, das Engadin und die Uinaschlucht. Sie endet bereits im Vinschgau und nicht in Meran. Dadurch bietet sie andere Landschaften und teilweise deutlich ruhigere Wegabschnitte als die klassische E5-Alpenüberquerung.
Zu den landschaftlichen Höhepunkten gehören die Rappenseehütte, die Große Steinscharte, das Kaiserjochhaus, die Edmund-Graf-Hütte, die Silvretta, die Heidelberger Hütte und das Unterengadin. Ein besonderer Abschluss ist die Wanderung durch die spektakuläre Uinaschlucht mit ihren in den Fels gebauten Wegen und Tunneln.
Schwierigkeit und persönliche Voraussetzungen
Sie benötigen eine gute Grundlagenausdauer für mehrere aufeinanderfolgende Wandertage. Die längsten Etappen dauern bis zu 8 Stunden und umfassen bis zu 1.240 Höhenmeter im Aufstieg bzw. 1.450 Höhenmeter im Abstieg. Zur Vorbereitung empfehlen sich längere Bergwanderungen mit ähnlich gepacktem Rucksack.
Führung, Wetter und Sicherheit
Kann ein Teilnehmer die erforderliche Etappe aus gesundheitlichen oder konditionellen Gründen nicht sicher bewältigen, entscheidet der Bergführer über das weitere Vorgehen. Je nach Situation kann ein Abstieg, eine alternative Route oder ein zusätzlicher Transfer notwendig werden. Zusätzliche Kosten infolge eines individuellen Tourabbruchs sind nicht Bestandteil der regulären Reiseleistungen.
Ausrüstung, Bergschuhe und Rucksack
Für die Alpenüberquerung benötigen Sie stabile, gut eingelaufene Bergwanderschuhe mit griffiger Profilsohle. Die Schuhe sollten den Knöchel ausreichend stützen und für steinige, nasse und teilweise felsige Bergwege geeignet sein. Neue Schuhe sollten unbedingt vor der Reise auf mehreren längeren Wanderungen getragen werden.






























