Alpenüberquerung mit der Bergschule Oberallgäu

Ihr Spezialist für die Alpenüberquerung Oberstdorf - Meran

Mit der Bergschule Oberallgäu auf dem E5 über die Alpen

Zeichenerklärung: einfach auf das Symbol klicken!

 

Seit über 30 Jahren:

Die Orginalroute:  Von Oberstdorf bis Meran

Zu Fuß über die Alpen von Oberstdorf nach Meran

Von der Alpennordseite zur südlichen Sonne von Meran

Die Alpenüberquerung wurde von der Bergschule Oberallgäu vor über 30 Jahren entdeckt, erschlossen und ist seither im Programm. Als Erschließer und Orginalanbieter mit langjähriger Erfahrung garantieren wir ein Höchstmaß an Qualität für unsere Kunden. Diese Route verläuft über ausgebaute Höhenwege. Gute Kondition, Trittsicherheit, Ausdauer und zweckmäßige Ausrüstung sind dennoch für die Tour erforderlich.

Blumen übersäte Wiesen im Allgäu, grüne Wälder im Lechtal, Schluchten und Felsensteige im Pitztal, die Gletscherwelt im Ötztal sowie das südliche Klima in Meran zeichnen diese Tour aus.  Der Bummel durch die Lauben von Meran und fröhliche Stunden in einer gemütlichen Weinstube lassen diese erlebnisreiche Woche ausklingen. Oberstdorf ist mit dem Zug aus allen Richtungen bequem zu erreichen. Für PKW-Anreisende bietet Oberstdorf einen großen Parkplatz am Ortseingang und eine Tiefgarage im Eislaufzentrum.

Mit der Deutschen Bahn zum Treffpunkt


Programm:
Sonntag:
Treffpunkt 12.00 Uhr in Oberstdorf am Bahnhof. Mit Kleinbus bis Spielmannsau, 8 km. Aufstieg durch den Sperrbachtobel zur Kemptner Hütte (1845 m). Gehzeit ca.3 Std.
Diashow Tag 1

Montag: 1/2 Std. Aufstieg zum Mädelejoch (2093 m), Grenze Deutschland - Österreich, weiter in 2 Std. Abstieg durch das Höhenbachtal nach Holzgau auf (1070 m) im Lechtal. Mit Kleinbus 13 km nach Madau (1400 m). In 2 Std. Aufstieg zur Memminger Hütte (2242 m / Österreich). Besteigung des Seekogels (2412 m).
Diashow Tag 2

Dienstag:1 Std. Aufstieg zur Seescharte (2600 m). 5 Std. Abstieg durch das „Zammer Loch“ im Lochbachtal bis Zams (780 m) bei Landeck im Inntal. Bei uns wohnen Sie komfortabel im bekannten und historischen Gasthof/Hotel „Gemse“ oder einer Privatpension. Möglichkeit für Gepäckdepot bis zur Rückreise
Diashow Tag 3

Mittwoch: Auffahrt mit der Venetbahn auf 2208 m, Wanderung über die Goglesalm zur Gaflunalm und Abstieg nach Wenns im Pitztal (1000 m).Gehzeit ca. 4 Std. 30 Kilometer mit dem Taxibus durch das Pitztal bis Mittelberg auf 1700 m. Nachmittags noch ca. 3 Std. Aufstieg zur Braunschweiger Hütte (2760 m, Österreich).
Diashow Tag 4

Donnerstag: 1 Std. Aufstieg zum Pitztaler Jöchl (3000 m). Abstieg ins Gletscherskigebiet von Sölden und kurze Busfahrt zum Tiefenbachgletscher. Weiter auf dem einmaligen Panoramaweg bis Vent. Nach ausgiebiger Mittagsrast ca. 2 stündiger Aufstieg zur Martin-Busch-Hütte (2500 m, Österreich).
Diashow Tag 5

Freitag:
2 Std. Aufstieg zur Similaun Hütte (3014 m), die direkt auf der Grenze Österreich-Italien, und am Fuße des Similaun (3606m), dem Gletscherdom, liegt. Bei guten Verhältnissen und Wetter Aufstieg zum Hauslabjoch und Besichtigung der Ötzifundstelle. Abstieg zur Similaunhütte. Nachmittags hinab durch das Tisental zum Vernagt-Stausee in Südtirol. Anschließend mit dem Bus bis Meran. Ankunft im Hotel in Meran am Nachmittag. Unser ***-Hotel liegt in Altstadtnähe und Sie haben Zeit zum Bummeln. Nach abendlichem Spazieren durch die Lauben von Meran, geselliger Ausklang in einer Südtiroler Weinstube.
Diashow Tag 6

Samstag: Organisierte Bus-Rückreise über den Reschenpass und Zams nach Oberstdorf. Ankunft in Oberstdorf ca. 15.00 Uhr.
Diashow Tag 7


"Achtung Sondertermine nur auf der Homepage:"


Für Teilnehmer die gerne am Montag (außerhalb der Hauptstarttage am Samstag und Sonntag) starten, bieten wir noch zusätzlich 3 Sondertermine bei den Sie um einen Tag versetzt zu den regulären Gruppen wandern:

Programm Nr. 95a: 19.07. - 25.07.2010
Programm Nr. 97a: 02.08. - 08.08.2010
Programm Nr.100a: 23.08. - 29.08.2010

Termine:
Programm Nr. 90:
13.06. – 19.06.2010
Programm Nr. 91: 20.06. – 26.06.2010
Programm Nr. 92: 27.06. – 03.07.2010
Programm Nr. 93: 04.07. – 10.07.2010
Programm Nr. 94: 11.07. – 17.07.2010
Programm Nr. 95: 18.07. – 24.07.2010
Programm Nr. 96: 25.07. – 31.07.2010
Programm Nr. 97: 01.08. – 07.08.2010
Programm Nr. 98: 08.08. – 14.08.2010
Programm Nr. 99: 15.08. – 21.08.2010
Programm Nr.100: 22.08. – 28.08.2010
Programm Nr.101: 29.08. – 04.09.2010
Programm Nr.102: 05.09. – 11.09.2010
Programm Nr.103: 12.09. – 18.09.2010

Preis: € 690,– inkl. Bergführergebühr, 6 x Halbpension, 5 x Taxitransfer, Seilbahnkosten und Reisebusfahrt von Meran–Oberstdorf. Rucksacktransport vom Tal auf alle Hütten. Schwimmbad Landeck. Jeder Teilnehmer erhält einen Minirucksack in Oberstdorf und seine persönliche Bildbandbroschüre über die Tour in Meran. Kleingruppen von 5 – 12 Personen.
Transport von einem Gepäckstück nach Meran im Preis inbegriffen !

Die Halbpension beinhaltet: Übernachtung in Hütten mit Lager oder Betten, 2 x in Hotels bzw. Gasthäusern oder Pensionen mit Frühstück und Abendessen. Tourenverpflegung kann jeweils in der Hütte gekauft werden.

Alpenüberquerung im Jahr 2011: Jede Woche von Mitte Juni bis Ende September.

Neu: Die Alpenüberquerung vom Weltall aus gesehen
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Zufriedene Kunden sind uns wichtig. Bitte überzeugen Sie sich selbst in unserem Gästebuch

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Nur bei der Bergschule Oberallgäu:
Der Alpenpass. Ihre Treue wird belohnt.
Bei Buchung der zweiten Etappe erhalten Sie einen Rabatt von 8 %. Für die dritte Etappe erhalten Sie den Rabatt von 10 Prozent. Alle Etappen können beliebig miteinander kombiniert werden.
(Bild vom Alpenpass einfügen)

Familien und Gruppenermäßigung

Bei uns sind Familien und Gruppen willkommen
Bitte beachten sie unsere speziellen Vergünstigungen

 

Die Orginalroute:  Von Oberstdorf bis Meran Zu Fuß über die Alpen von Oberstdorf nach Meran
Von der Alpennordseite zur südlichen Sonne von Meran Seit über 30 Jahren
Von Oberstdorf bis Meran Von Oberstdorf bis Meran

   Bericht bei alpin.de    

       Privater Teilnehmerbericht         


   

Nachrichten aus dem Ressort Reise aus Ihrer Zeitung

Rhein-Main Presse
 


Das ist kein Sonntagsspaziergang

Sechstägige Alpenüberquerung über Höhenwege und Pässe mit der Bergschule Oberallgäu

 


Vorbei am Niedergletscher geht es von der Martin-Busch-Hütte zur Ötzi-Fundstelle am Hauslabjoch.
Foto: Bernd Zehetleitner
 

Vom 31.03.2007
 
Hannibal hat es gemacht, Cäsar, Karl der Große und - lange vor ihnen allen - "Ötzi", der legendäre Steinzeitmann, der jahrtausendelang im Gletschereis ruhte: Sie alle haben die Alpen zu Fuß überquert. Was damals mangels anderer Möglichkeiten nur per pedes machbar war, ist heute wieder im Trend: abseits von Autobahnen und Straßen den Weg von Nord nach Süd oder umgekehrt über den Hochgebirgskamm der Alpen zu gehen.

Es werden immer mehr, die sich für diese ursprüngliche Art der Fortbewegung erwärmen. Ein Sonntagsspaziergang ist so eine Wanderung allerdings nicht. Gut eingelaufene Bergschuhe und ein Minimum an Kondition sollten vorhanden sein, bevor der Rucksack geschultert wird. Apropos Rucksack: Er muss von jedem Wanderer selbst getragen werden und die Empfehlung des Bergführers, maximal acht Kilo zu schultern, ist ernst zu nehmen. Jedes Gramm drückt spätestens am dritten Tag gewaltig. Dabei besteht bei den geführten Wanderungen oft sogar die Möglichkeit, Lastenaufzüge zu den Hütten für das Gepäck zu nutzen.

Gleich am ersten Etappentag der Alpenüberquerung, von der Spielmannsau bei Oberstdorf auf die Kemptener Hütte, können die Rucksäcke auf die Materialseilbahn verladen werden. Ein kleiner Beutel für Wasserflasche und Wetterjacke reicht für den dreistündigen Aufstieg auf 1845 Meter aus. Schnell sind die letzten, schattenspendenden Bäume passiert, der Weg verläuft in steilen Serpentinen über Almwiesen durch den Sperrbachtobel. Felsblöcke und Schneereste vom Vorjahr zwingen den Bach immer wieder, sich ein neues Bett zu suchen. Eine letzte Kehre, dann ist sie zu sehen, die Kemptener Hütte, Ziel des ersten Tages. Majestätisch thront sie auf einem Plateau, umrahmt von Muttler und Kratzler mit Blick auf das Mädelejoch, den Grenzübergang zwischen Bayern und Tirol.

Diesen alten Wallfahrts- und Handelsweg von Deutschland nach Österreich gingen schon in grauer Vorzeit vorwiegend Pilger und Schmuggler. Heute sind es fromme Katholiken aus Oberstdorf und Holzgau, die Anfang der 1990er Jahre die alte Tradition wiederbelebten und sich jährlich besuchen. Über 100 Gläubige machen sich dann frühmorgens auf und marschieren von der Spielmannsau über die Kemptener Hütte, das Mädelejoch hinunter nach Holzgau.

Schmuggler, so erzählt Bergführer Bernd, benutzten diesen Pfad bis in die 1950er Jahre. Vor allem in den Nachkriegsjahren muss sich der illegale Transport von Waren über die grüne Grenze gelohnt haben. Angeblich sollen sogar ganze Waschmaschinen auf den starken Rücken der Bergburschen transportiert worden sein, eine Behauptung, die viele Wanderer angesichts ihrer bleischwer drückenden Rucksäcke ins Reich der Fabeln verweisen.

Der kleine Ort Holzgau im Lechtal ist bekannt für seine mit Lüftlmalereien geschmückten Häuser. Eines dieser Häuser ist jetzt Heimatmuseum und so hergerichtet, wie es im 17.und 18. Jahrhundert ausgesehen hat, mit altem Mobiliar und Gerätschaften aus Haushalt und Landwirtschaft. Die früheren Bewohner Karl und Hermi Hammerle wohnen heute nebenan in einer modernen Wohnung. Zumindest Karl trauert der alten Behausung trotz fehlendem Komfort nach. "Er hat geweint, als wir ausgezogen sind," erzählt seine Frau.

Ein Kleinbus wartet auf die Alpenüberquerer. Auf einer schmalen Straße geht es hinauf ins Madautal. Hartgesottene Wanderer scheuen auch vor dieser zwölf Kilometer langen Asphaltstrecke nicht zurück. Aber die zieht sich, erst durch den Wald, dann unterhalb der schroffen Saxer Wand, ehemals Filmkulisse für die Tragödie "Geierwally", entlang. Dann endet die Straße, und es geht zu Fuß aufwärts. Am Horizont grüßt die Parseier Spitze, mit 3069 Metern höchster Berg der nördlichen Kalkalpen.

Der Weg windet sich in langgezogenen Queren über Almen und später Schotterfelder bis auf 2242 Meter. Dann endlich ist die Memminger Hütte zu sehen, unterhalb des Seekogels im Abendsonnenschein gelegen, das Nachtquartier.

Der einstündige Aufstieg zur Seescharte in 2600 Metern Höhe am nächsten Morgen ist nicht halb so anstrengend wie der dann folgende, fünf Stunden dauernde Abstieg durch das Lochbachtal auf 780 Meter nach Zams. Knapp 1900 Höhenmeter immer bergab, erst über Geröll und Schotter, dann über Almwiesen und durch Wald. Einzige Rastmöglichkeit ist die Untere Lochalm auf halber Strecke.

Im Sommer versorgt der Hirte Wolfgang zusammen mit seiner Familie das aus dem Tal herauf- getriebene Vieh. Zwei bis dreiMal pro Woche schleppen er oder seine Frau einen 30 Kilogramm schweren Rucksack mit Bierdosen, Brot, Speck und allem, was man so auf einer Almhütte für hungrige und durstige Wanderer braucht, von Zams herauf. Eine Materialseilbahn gibt es nicht, nur den in den 1960er Jahren in den Fels gesprengten, schmalen Bergpfad. Links ragen Felswände in die Höhe, rechts geht es steil hinunter zum Lochbach. Abstürze hat es hier schon etliche gegeben. Zwei endeten tödlich.

Das Zammer Loch hat es in sich. Leider ist bei dem Schild am Fels mit der Aufschrift: "Jeder Weg hat mal ein Ende" das Tal noch lange nicht erreicht. Hinter der Märchenwiese, einem malerischen Plateau oberhalb von Zams, geht es noch einmal in steilen Serpentinen abwärts, bevor der bei Landeck im Inntal gelegene Ort erreicht ist.

Der Aufstieg von Zams auf den Krahberg (2208 Meter) am nächsten Morgen erfolgt mit der Venetbahn. Die vom langen Abstieg des Vortages malträtierten Knie wissen es zu schätzen. Die anschließende Wanderung über Gogles- und Gaflunalm hinüber nach Wenns ins Pitztal führt über ein Hochmoor. Das watteweiche Moos und die saftig grünen Grasbüschel unter den Füßen sind ein echter Kontrast gegenüber den steinigen Bergpfaden der bisherigen Tour. Allerdings sind Moore sehr feucht, und mehr als einmal versinkt ein Bergstiefel tief im braunen Morast. An einer kleinen Quelle ist Schuhreinigung angesagt. Eine Herde Kühe beharrt später darauf, den schmalen Pfad alleine benutzen zu dürfen. Sollen sich doch die bunt gekleideten Gestalten mit ihren ulkigen Buckeln einen Weg zwischen den Kuhfladen auf der Wiese suchen. Egal, die Schuhe sind ohnehin voller Matsch.

In Wenns beginnt das Pitztal. Die knapp 30 Kilometer bis zum Talende geht es per Bus, immer an der wildschäumenden Pitze entlang. In Mittelberg endet die Straße. Ab hier geht es zu Fuß weiter in die Zentralalpen. Ein Felsriegel versperrt zunächst die Sicht auf den ersten Gletscher dieser Tour, den Mittelbergferner. Doch dann liegen sie da, die beiden gewaltigen Gletscherzungen, die den Ferner bilden. Die Braunschweiger Hütte auf knapp 2800 Metern Höhe ist wegen ihrer exponierten Lage am Gletscher bei Alpenvereinsgruppen sehr beliebt. Den ganzen Sommer über finden Schulungen und Gletscher-Begehungen statt. Entsprechend voll ist es in dem Bergsteigerhaus, das auch von "E5"-Wanderern gerne als Übernachtungort angesteuert wird. Aber das tut der Gemütlichkeit keinen Abbruch. Beim Essen heißt es zusammenrücken, und einen Schlafplatz im Matratzenlager hat noch jeder gefunden.

Vom Pitztaler Joch, dem Übergang ins Skigebiet von Sölden, bietet sich ein grandioser Ausblick auf die von Gletschern umschlossene Hütte und die Wildspitze (3772 Meter), Tirols höchstem Alpengipfel. Umso öder dann das Söldener Gletscher-Skigebiet: Wo im Winter Autos dicht an dicht stehen, flimmert im Sommer die Betonfläche des riesigen Parkplatzes fast leer in der Sonne. Ohne Neuschneeauflage sehen die Gletscher-Skipisten grau aus, einige einsame Skifahrer verlieren sich zwischen den Liften. Bloß weg von hier, der Panorama-Höhenweg nach Vent, einer von Österreichs höchstgelegenen Orten, wartet.

Er verspricht nicht zuviel: Oberhalb der Venter Ache, auf 2500 Meter Höhe bleibend, geht es immer tiefer in die Ötztaler Alpen hinein, jene Berge, die ihrem inzwischen berühmtesten Sohn aus ferner Vergangenheit den Namen gaben.

Der Weg von der Martin-Busch-Hütte zur "Ötzi-Fundstelle" ist nur mit Steinmännchen markiert, die sonst üblichen rot-weißen Markierungen für Bergwege fehlen. "Vielleicht wollen sonst zu viele da hin", vermutet Bergführer Bernd. Dahin, das ist das Hauslabjoch, wo 1991 zufällig "Ötzi" gefunden wurde. An die rund 5300 Jahre alte Gletschermumie erinnert ein Denkmal. Der Steinturm mit Metallspitze und viersprachiger Beschriftung verrät, dass "Ötzi" 70 Meter entfernt von dieser Stelle gefunden wurde.

Trotz Sonnenschein ist es kalt. In 3200 Meter Höhe, direkt an der Grenze zwischen Österreich und Italien, pfeift ein eisiger Wind, Schneereste liegen in Felsmulden, nur graubraunes Gestein ringsherum. Über allem ragt der Similaun mit seinen 3600 Metern in den Himmel. Auf den Eisfeldern sind als kleine Punkte die verschiedenen Seilschaften auszumachen, die auf den Gipfel wollen. Grün wird es erst wieder weiter unten im Tisental, im Schnalstal und am Vernagt-Stausee, der von hier oben wie ein einsames blaues Auge am Talgrund blinzelt.

Aufbruch zur letzten Etappe über die Similaunhütte zum Abstieg nach Vernagt. An den Tisenhöfen wartet der Bus nach Meran. Jetzt nur noch die Bergstiefel aus und die Beine ausgestreckt - geschafft, zu Fuß über die Alpen! Sigrid Kaselow

 

   

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